Nannen Preis 2017: Preisträger in sechs Kategorien ausgezeichnet

Sonderpreis an türkische Journalistin Banu Güven verliehen

Sieger in der traditionsreichen Kategorie „Beste Reportage“ – und damit Gewinner des Egon Erwin Kisch-Preises – wurden Amrai Coen und Tanja Stelzer für ihren Beitrag „Brüssel, 22. März 2016“, der in DIE ZEIT erschien. Der Egon Erwin Kisch-Preis wurde in diesem Jahr zum 40. Mal verliehen. 1977 rief Henri Nannen den Preis ins Leben, um herausragende Reportagen zu fördern. Seit 2005 wird der Kisch-Preis im Rahmen des Nannen Preises verliehen.

In der Wettbewerbskategorie „Investigative Leistung“ zeichnete die Jury das Team der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG aus, Bastian Obermayer, Frederik Obermaier, Vanessa Wormer, Katrin Langhans, Mauritius Much und Hannes Munzinger, für ihren Beitrag „Panama Papers“.

In der Kategorie „Dokumentation“ gewann Nicola Meier mit ihrem Beitrag „Wer rettet Klara?“, erschienen in DIE ZEIT.

Mit dem Nannen Preis 2017 für das beste „Web-Projekt“ würdigte die Jury die Arbeit „sachor jetzt!“ des aktuellen Jahrgangs der Axel-Springer-Akademie: Adrian Arab, Katja Belousova, Lukas Dombrowski, Henry Donovan, Julian Erbersdobler, Johanna Gerber, Sebastian Gubernator, Abdullah Khan, Gerrit-Freya Klebe, Larissa Königs, Alina Leimbach, Tim Osing, Tobias Perlick, Maximilian Wessing, Sabine Winkler und Louisa Nele Würzbach, erschienen auf SACHOR.JETZT.

Den Nannen Preis in der Kategorie „Reportage-Fotografie“ gewann Bieke Depoorter für den Fotobeitrag „Dürfen wir bei Ihnen schlafen?“, erschienen in GEO.

Mit dem Nannen Preis für „Inszenierte Fotografie“ wurde Jean-François Bouchard für seine im STERN erschienene Arbeit „Jody war eine Frau“ ausgezeichnet.

Neben den Trophäen in den sechs Wettbewerbskategorien vergab der STERN einen Sonderpreis an die türkische Journalistin und Fernsehmoderatorin Banu Güven. Sie erhält den Preis für ihren Einsatz für die Pressefreiheit in der Türkei.

Mit dem Nannen Preis werden herausragende Arbeiten im deutschsprachigen Journalismus aus den Bereichen Print, Digital und Fotografie ausgezeichnet. Im Rahmen einer festlichen Verleihung im Curio-Haus in Hamburg vor rund 500 Gästen aus Medien, Kultur, Politik und Wirtschaft ehrte die Jury die Preisträger. Moderatorin der Veranstaltung war „Tagesthemen“-Anchorfrau Caren Miosga.

 

Über den Nannen Preis:

Der Nannen Preis gilt als die bedeutendste Auszeichnung für Journalisten in Deutschland. Mit ihm werden seit 2005 herausragende journalistische Leistungen in Wort und Bild geehrt. Der Nannen Preis will Qualitätsjournalismus im deutschsprachigen Raum stärken und die gesellschaftliche Bedeutung von anspruchsvollem Print- und Onlinejournalismus hervorheben. Die Stifter des Preises sind das Magazin STERN und das Verlagshaus Gruner + Jahr. Die Unabhängigkeit der Auszeichnung wird durch ein aufwendiges Sichtungsverfahren und namhafte Jurys, der Journalisten, Autoren, Chefredakteure und Fotografen nahezu aller großen Verlage Deutschlands angehören, gewährleistet.

Original-Content von: Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell

Frankfurter Allgemeine Bürgergespräch: „Deutschland vor der Wahl – Was blüht uns im Wahlkampf? Ein journalistischer Ausblick“

Frankfurt am Main (ots) – Am 4. Mai 2017 diskutiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit vier Journalisten über den bevorstehenden Wahlkampf der Bundestagswahl.

„Deutschland vor Wahl“ ist das Thema des nächsten Bürgergesprächs der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 4. Mai 2017 in der Oper Frankfurt. Der Wahlkampf zur nächsten Bundestagswahl am 24. September 2017 ist bereits in vollem Gange. Welche Themen werden im Wahlkampf eine Rolle spielen? Werden die Deutschen vor der Bundestagswahl den härtesten Wahlkampf aller Zeiten erleben?

Vier leitende Journalisten werden diese Fragen beim F.A.Z.-Bürgergespräch diskutieren: Klaus Brinkbäumer, „Spiegel“-Chefredakteur, Bascha Mika, Chefredakteurin der „Frankfurter Rundschau“, Markus Ackeret, Deutschland-Korrespondent der „Neuen Zürcher Zeitung“ und Jasper von Altenbockum, Innenpolitik-Chef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 4. Mai 2017 um 19:00 Uhr im Holzfoyer der Oper Frankfurt, Willy-Brandt-Platz, statt. Einlass für die Veranstaltung ist um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist – auch für Pressevertreter – unter www.faz.net/veranstaltungen erforderlich.

Original-Content von: Frankfurter Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Künftiger Geistlicher Direktor der katholischen Journalistenschule ifp

Deutsche Bischofskonferenz bestätigt Bruder Helmut Rakowski OFMCap

In seiner jüngsten Sitzung hat der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz den Kapuziner Helmut Rakowski als künftigen Geistlichen Direktor des Instituts zur Förderung Publizistischen Nachwuchses (ifp) in München bestätigt. Zuvor hatte sich der Aufsichtsrat des ifp für den international erfahrenen Ordensmann entschieden, der ab Januar 2018 gemeinsam mit dem Journalistischen Direktor, Bernhard Remmers, die katholische Journalistenschule leiten wird. Er folgt auf den bisherigen Geistlichen Direktor, Monsignore Wolfgang Sauer, dessen Mandat mit Erreichen der Altersgrenze Ende 2017 ausläuft.

Helmut Rakowski wurde 1962 in Mainz geboren und ist seit 1981 Mitglied des Kapuzinerordens. Nach seiner Priesterweihe 1989 verbrachte er seine Kaplanszeit in Oberhausen. Von 1991 bis 1999 war er Pfarrseelsorger in den Bergen Mexicos. Danach leitete er für vier Jahre als Hausoberer das Studienkloster seines Ordens in Münster. Von 2003 bis heute lebt er in Rom: zunächst im Generalat der Kapuziner, wo er zehn Jahre lang Generalsekretär für missionarische Animation war. Seit 2013 ist Bruder Helmut deutschsprachiger Mitarbeiter im Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung im Vatikan.

Beim ifp hat Bruder Helmut den journalistischen Ausbildungsgang für Theologen (ab 1987) mit Hospitanzen beim ZDF und den „Westfälischen Nachrichten“ absolviert. Er ist Mitarbeiter der Zeitschrift „Kontinente“ und war von 2000 bis 2003 auch Leiter des geschäftsführenden Gremiums.

Bruder Helmut Rakowski freut sich auf die neue Aufgabe: „Mein Weg führt mich jetzt zu meiner ersten großen Leidenschaft, der kirchlichen Medienarbeit zurück. Was ich im ifp gelernt habe, war mir bei meiner missionarischen Arbeit stets hilfreich. Ich bin überzeugt, dass meine weltkirchliche Erfahrung meinem neuen Dienst als Geistlicher Direktor der katholischen Journalistenschule genauso zugutekommt.“

Bernhard Remmers und Monsignore Wolfgang Sauer begrüßen die Ernennung einer journalistisch erfahrenen, spirituell ausgewiesenen und weltkirchlich vernetzten Persönlichkeit zum Geistlichen Direktor. Die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Claudia Nothelle, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Bruder Helmut Rakowski. Ausdrücklich dankte sie dem scheidenden Geistlichen Direktor für dessen engagierten Dienst und die gute geistliche Begleitung der jungen Journalistinnen und Journalisten im ifp.

80 Prozent für Deutschland: F.A.Z. startet Erstwählerkampagne

Frankfurt am Main (ots) – Mit der Initiative „80 Prozent für Deutschland“ ruft die Frankfurter Allgemeine Zeitung Erstwähler auf, ihre Stimme bei der Bundestagswahl abzugeben.

Im Wahljahr 2017 setzt sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit der Initiative „80 Prozent für Deutschland“ für das Thema politische Bildung ein. Ziel ist es, Erstwähler zu ermutigen, am 24. September 2017 zur Bundestagswahl zu gehen, und Schüler zur Auseinandersetzung mit dem Thema Politik zu motivieren.

Die F.A.Z.-Initiative lädt über Video-Challenges zum Mitmachen ein: Den Anfang machen prominente Persönlichkeiten wie Valerie Niehaus, Florian Bartholomäi, Daniel Roesner, Lara Mandoki sowie die YouTuber ItsColeslaw und Jodie Calussi. Die Wetteinsätze reichen von der politischen Diskussion an der ehemaligen Schule bis zum Surfkurs für eine ganze Klasse. Die 80-Prozent-Challenges werden in den sozialen Netzwerken und auf www.faz.net/80prozentveröffentlicht. Erstwähler können sich unter dem Hashtag #80Prozent mit eigenen Challenges beteiligen und so Freunde und Follower an ihr Wahlrecht erinnern. Wird das Ziel von 80 Prozent Wahlbeteiligung erreicht, sind alle Mitmachenden aufgerufen, ab Oktober ihre Challenges zu erfüllen.

Auf der Website faz.net/80Prozent bietet die F.A.Z. begleitende Informationen zum Thema Wahl an. Eine interaktive Deutschlandkarte erlaubt den direkten Vergleich zur Bundestagswahl 2013. Dort kann jeder Interessierte sehen, wie hoch die Wahlbeteiligung in seinem Bundesland war.

Auch Lehrer bindet die Initiative gezielt ein. Über www.fazschule.net/80prozent können sie ein Mitmach-Paket herunterladen. Dieses enthält neben Informationen zur Initiative auch lehrplankonforme Unterrichtsmaterialien und beantwortet 80 Fragen zur Bundestagswahl.

Im Rahmen dieser Kampagne ermöglicht die F.A.Z. teilnehmenden Schulklassen ein sechsmonatiges kostenfreies Abonnement von F.A.Z. Plus und den digitalen Ausgaben der F.A.Z. Woche. Erstwähler, also Leser zwischen 18 und 22 Jahren, erhalten das Abo zum Preis von 30 Euro für sechs Monate frei Haus.

Thomas Lindner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Es hat sich in den letzten Monaten immer wieder gezeigt, dass Demokratie und der Erhalt demokratischer Grundwerte nicht selbstverständlich sind. Daher ist es umso wichtiger, aktiv für die parlamentarische Demokratie einzutreten und das Recht auf freie Wahlen wahrzunehmen. Mit der Initiative ’80 Prozent für Deutschland‘ spricht die Frankfurter Allgemeine Zeitung diejenigen an, die wir für die politische Zukunft unseres Landes aktivieren müssen: unsere Erstwähler.“

 

Original-Content von: Frankfurter Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Hauptversammlung der Axel Springer SE beschließt Rekorddividende

Bill Ford als neues Mitglied des Aufsichtsrats gewählt / Zum 50. Jahrestag der Axel Springer Unternehmensgrundsätze („Essentials“) aktualisierte Fassung verabschiedet

Die Hauptversammlung der Axel Springer SE hat am 26. April 2017 eine im Vergleich zum Vorjahr um 0,10 Euro erhöhte Dividende von 1,90 Euro (Vj.: 1,80 Euro) je dividendenberechtigter Stückaktie für das Geschäftsjahr 2016 beschlossen. Damit stieg das Ausschüttungsvolumen von 194,2 Mio. Euro auf 205,0 Mio. Euro.

Im Geschäftsjahr 2016 erreichte Axel Springer mit 3.290,2 Mio. Euro Konzernumsatzerlöse auf Vorjahresniveau (3.294,9 Mio. Euro). Organisch stieg der Konzernumsatz um 4,1 Prozent. Das Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich um 6,5 Prozent auf 595,5 Mio. Euro (Vj.: 559,0 Mio. Euro). Die EBITDA-Rendite verbesserte sich auf 18,1 Prozent (Vj: 17,0 Prozent). Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um 8,5 Prozent auf 2,41 Euro.

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE: „Vom Erfolg des vergangenen Geschäftsjahres sollen auch wieder unsere Anleger mit einer Rekorddividende profitieren. 2017 ist unser Fokus auf profitables Wachstum ausgerichtet und den weiteren Ausbau unserer Position als Europas führender Digitalverlag.“

Die Hauptversammlung wählte Bill Ford zum Mitglied des Aufsichtsrats der Axel Springer SE. Der CEO von General Atlantic war mit Wirkung vom 29. August 2016 bereits gerichtlich bestellt worden und folgte damit auf Prof. Dr. Wolf Lepenies.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Hauptversammlung war die Verabschiedung einer aktualisierten Fassung der Axel Springer Essentials. Die vom Unternehmensgründer Axel Springer vor 50 Jahren eingeführten freiheitlichen Unternehmenswerte sind Bestandteil der Unternehmenssatzung und wurden aus Anlass des Jahrestages vor allem mit Blick auf die zunehmende Internationalisierung des Unternehmens weiterentwickelt und gelten nun international.

Über die Verabschiedung einer Neufassung der Axel Springer Essentials sagte Döpfner: „Wir sind unserem Verlagsgründer Axel Springer dankbar für seinen klaren freiheitlichen Wertekompass, der nach 50 Jahren aktueller ist denn je. Damals wie heute geben die Essentials keine Meinung vor, sondern sind Ausdruck einer Haltung, die allen Mitarbeitern bei Axel Springer den Rücken stärken soll, für Freiheit und Demokratie einzustehen.“

Einladung zur 28. Verleihung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2017

Die Autorin Anna Woltz und die Übersetzerin Andrea Kluitmann erhalten den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2017 der Deutschen Bischofskonferenz für das im Carlsen Verlag erschienene Buch „Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte“. Die Jury unter Vorsitz von Weihbischof Robert Brahm (Trier) hat das diesjährige Preisbuch aus 241 Titeln, die von 64 Verlagen eingereicht wurden, ausgewählt.

Die Preisverleihung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises durch den Vorsitzenden der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart), findet in diesem Jahr anlässlich des 70-jährigen Bestehens der STUBE, Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur der Erzdiözese Wien, im Rahmen eines gemeinsamen Festaktes am 11. Mai 2017 im Erzbischöflichen Palais in Wien statt. Auch der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, wird daran teilnehmen. Die STUBE steht seit Jahren in engem Austausch mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis und stellt traditionell ein Jurymitglied.

SPIEGEL ONLINE ist Medienpartner für Snapchat Discover zum Launch in Deutschland

SPIEGEL ONLINE ist zum Start von Snapchat Discover in Deutschland dabei. Auf Disco-ver finden Snapchat-Nutzer professionell erstellte redaktionelle Inhalte von ausgewählten Medienpartnern. Am 25. April startet das Angebot nun auch in Deutschland mit Inhalten führender Medienunternehmen.

„Snapchat Discover ist eine großartige Möglichkeit, den hochwertigen Journalismus von SPIEGEL ONLINE auf weiteren Plattformen zu verbreiten und ihn so für neue Zielgruppen zugänglich zu machen. Ein junges Team aus Redakteuren, Videospezialisten und Motion Designern übersetzt künftig jeden Tag die relevanten Themen in ein ganz neues Mobilformat: bunt, schnell, originell. SPIEGEL ONLINE auf Snapchat ist sorgfältig kuratiert, passt ideal auf den Smartphone-Screen und damit ins Leben der jungen Zielgruppe. SPIEGEL ONLINE lernt zugleich viel darüber, Geschichten auf andere, visuelle Arten zu erzählen“, sagt Barbara Hans, Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE.

Das Snapchat-Team von SPIEGEL ONLINE wird ab sofort täglich eine Edition veröffentlichen, die jeweils 24 Stunden abrufbar ist. Ab 19 Uhr finden die Nutzer jeden Tag die aktuellsten Nachrichten, Videos und Animationen von SPIEGEL ONLINE auf Discover. Besonderes Augenmerk legt die Redaktion dabei auf die plattformgerechte Darstellung der Inhalte – SPIEGEL ONLINE auf Discover bietet besten Journalismus mit den Themen, über die eine junge Zielgruppe mit ihren Freunden redet. Vermarktet wird das neue Angebot von SPIEGEL MEDIA, der integrierten Vermarktungsorganisation der SPIEGEL-Gruppe.

SPIEGEL ONLINE ist auf Snapchat Discover erreichbar unter:
https://www.snapchat.com/discover/Spiegel-Online/7200643668

Neue Serie auf EWTN: „Die Päpste und der Islam“ mit Vatikan-Experte Ulrich Nersinger

Folge 5 ab kommenden Dienstag, 25. April 2017, zum Thema Ägypten als Wiege des christlich-islamischen Dialogs    
 
Vatikan-Experte Ulrich Nersinger im Gespräch mit EWTN-Chefredakteurin Christina Blumrath
KÖLN (EWTN.TV). Papst Franziskus wird am 28. und 29. April Ägypten besuchen. Der katholische TV-Sender EWTN begleitet seine Reise thematisch in der kommenden Woche ab dem 24. April: In Folge 5 der neuen Serie „Die Päpste und der Islam“ spricht Vatikan-Experte Ulrich Nersinger über die Bedeutung Ägyptens als Wiege des christlich-islamischen Dialogs. 
 
Nach der Hilfsaktion des ägyptischen Herrschers Muhamad Ali zum Wiederaufbau der durch einen Brand 1823 stark beschädigten römischen Basilika ‚Sankt Paul vor den Mauern‘ entwickelten sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts gute Beziehungen zwischen dem Kirchenstaat und Ägypten, später auch zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Osmanischen Reich. 
 
Wie daraus ein Anknüpfungspunkt für die Erneuerung des christlich-islamischen Dialogs heute werden kann, zeigt Ulrich Nersinger in Folge 5 in der kommenden Woche auf. Die genauen Sendezeiten sind: Dienstag, 25.04.: 22.00 Uhr; Mittwoch, 26.04.: 4.00 Uhr; Donnerstag, 27.04.: 7.30 Uhr; Freitag, 28.04.: 21 Uhr; Samstag, 29.04.: 10.00 Uhr. Die Reihe „Die Päpste und der Islam“ läuft seit dem 27. März im Programm von EWTN an den genannten Wochentagen zu diesen Zeiten.

Ökumenische Jury bei „achtung berlin“

Beim Filmfestival achtung berlin – New Berlin Film Award ist erneut eine ökumenische Jury vertreten. Achtung berlin wird heute Abend, am Mittwoch, dem 19. April 2017, eröffnet.

Der Lehrer Karsten Bammel, die Medienwissenschaftlerin Anna Grebe, Pfarrerin Angelika Obert und Frater Leopold Stüber vergeben den mit 1.000 Euro dotierten Preis an einen Film, der in besonderer Weise menschliche Werte vermittelt oder zur Diskussion über Fragen nach Gott, Sinn und Glaube anregt.
Das Preisgeld stiftet Radio Paradiso.
In diesem Jahr widmet die ökumenische Jury den Preis der unlängst verstorbenen Filmkritikerin Dorothea Holloway. Die Preisverleihung ist am 26. April 2017.

Weitere Informationen:
https://achtungberlin.de/festival-hauptseite/jury/oekumenische-jury/

Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland

Brexit, Trump, AfD, „Volksverräter“-Rufe, Fake-News, Hacker – die politische Klasse in Deutschland steht mächtig unter Druck. Auch Journalisten erleben einen Umbruch. Politische Debatten werden zunehmend in sozialen Medien geführt – mal belebend, oft verletzend. Gerüchte und Verschwörungstheorien kommen ungebremst im Umlauf. Deutschland im Zustand der Dauererregung. dbate zeigt den kompletten Film „Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland“.
Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland

Der vielfach preisgekrönte Autor Stephan Lamby hat für seine 90-minütige Dokumentation „Nervöse Republik“ Politiker und Journalisten ein Jahr lang aus der Nähe beobachtet. Die wichtigsten Protagonisten des Films sind Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Bundesjustizminister Heiko Maas, Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht, AfD-Vorsitzende Frauke Petry sowie die Generalsekretäre von SPD und CDU, Katarina Barley und Peter Tauber. In den Redaktionen von SPIEGEL online und BILD dokumentiert Lamby, wie Journalisten diese „Nervöse Republik“ erleben.

Ein Film von Stephan Lamby | Redaktion: Kuno Haberbusch, NDR/Dirk Neuhoff, NDR und Patricia Schlesinger, RBB

Weitere Infos und Videos zu „Nervöse Republik“: www.facebook.com/NervoeseRepublik

Mehr Videos und News findest Du hier:
http://dbate.de
http://facebook.com/dbate.de
http://twitter.com/dbateonline