„Superanalog“: Axel Springer bringt DIE DAME ab 2. März 2017 zurück an den Kiosk

Neuinszenierung des stilprägenden Klassikers aus den 20er Jahren / Jetzt neu als Magazin sowie Sammler-Ausgabe in Buchform / Herausgeber ist Christian Boros / Mit Beiträgen u.a. von Maxim Biller, Helene Hegemann, Antonia Baum, Mara Delius, Martin Eder, Margit J. Mayer, Ronja von Rönne, Lydia und Andreas Rosenfelder, Thomas Ruff / Zweite Ausgabe erscheint im Herbst 2017

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Ab Donnerstag, 2. März 2017, bringt Axel Springer DIE DAME zurück an den Kiosk. Als „Illustrierte Modezeitschrift“ erschien DIE DAME von 1912 bis 1937 im Berliner Ullstein-Verlag und richtete sich an extravagante und emanzipierte Frauen vor allem im pulsierenden Berlin und an alle, die sich an deren Lebensstil orientierten. Mit diesem Anspruch legt das Axel Springer Mediahouse Berlin DIE DAME 2017 neu auf. Herausgeber ist der Kunstsammler und Unternehmer Christian Boros. Lena Bergmann leitet die Redaktion.

Herausgeber Christian Boros: „DIE DAME ist weder Retro noch klassische Frauenzeitschrift, sondern ein analoges Ausrufezeichen in der digitalen Gegenwart. Wir glauben an die Relevanz einer superanalogen Publikation. An die Sinnlichkeit von schönem Papier. An mediale Eleganz. An ein Magazin zum Erleben, nicht zum Blättern oder Klicken.“

Redaktionsleiterin Lena Bergmann: „Es war faszinierend, sich in die alten Ausgaben zu vertiefen und zu überlegen, wie man Formate in die heutige Zeit übersetzt. Zumal es damals wie heute ein weiblich geprägtes Feuilleton gab – starke Autorinnen, die in eine Welt im Aufbruch eintauchten und Bericht erstatteten.“

Auf 292 Seiten erfährt DIE DAME eine Neuinszenierung unter Mitwirkung namhafter Autoren, Fotografen und Layouter: Fotokünstler Thomas Ruff legt die Vorderseiten historischer Porträts aus dem alten Hollywood und die mit Notizen versehenen Rückseiten dieser Aufnahmen, mit denen sich Schauspieler für Filmrollen bewarben, digital übereinander und entwickelte daraus Titelmotiv und Bildstrecke im Magazin. Der Schriftsteller Maxim Biller veröffentlicht die Kurzgeschichte „Das falsche Spiel der Margarete Bloch“, Martin Eder – bekannt für seine Frauenaquarelle  – malt für DIE DAME eine Bildstrecke mit Männermotiven. Margit J. Mayer, Stilexpertin und ehemalige Chefredakteurin von „Harper’s Bazaar“, spricht mit Ästhetik-Professor Bazon Brock über die Dame als Sozialcharakter. Andreas Rosenfelder, Leiter Feuilleton bei WeltN24, schreibt gemeinsam mit seiner Frau, der Journalistin Lydia Rosenfelder, eine „Neue Deutsche Traumnovelle“ – in Anlehnung an die berühmte Novelle von Arthur Schnitzler, die ab 1925 kapitelweise in DIE DAME erschien. Außerdem im Magazin: WELT-Autorin Ronja von Rönne über das Altern als Paar, ein Essay von Mara Delius, Leiterin der Literarischen Welt, über das Auto als Sehnsuchtsort. Helene Hegemann, Schriftstellerin und Filmemacherin, über weibliche Formen der Selbstbestimmtheit sowie Gedanken zum Thema Stillen von Schriftstellerin und Autorin Antonia Baum. Dazu kommen Modestrecken fotografiert von Philip Gay, Bela Borsodi, Ronald Dick und Antje Peters.

Petra Kalb, Verlagsgeschäftsführerin Axel Springer Mediahouse Berlin: „Seit Jahren fasziniert uns bei Axel Springer die Idee, Zeitschriften-Avantgarde der zwanziger Jahre in der Gegenwart neu zu definieren. Schön ist, dass DIE DAME nicht nur unser Herzens-Projekt zu sein scheint. Die Resonanz der Anzeigenkunden ist überwältigend“.

DIE DAME erschien zwischen 1912 und 1937 im liberalen Ullstein-Verlag. Nach der Enteignung Ullsteins durch die Nazis wurde DIE DAME bis 1943 vom „Deutschen Verlag“ herausgegeben, ehe sie nach Kriegsende zunächst in Vergessenheit geriet. Insbesondere in den 1920er Jahren war DIE DAME eine der herausragenden freigeistigen Publikationen mit Beiträgen weltbekannter Autoren und Künstler wie Kurt Tucholsky, Joachim Ringelnatz, Bertolt Brecht, George Grosz oder Tamara de Lempicka.

DIE DAME ist ab Donnerstag, 2. März 2017, zu einem Copypreis von 15,00 Euro als hochwertiges Magazin mit einer Druckauflage von 50.000 Exemplaren sowie als Sonderedition für 49,00 Euro in gebundener Buchform erhältlich. Die zweite Ausgabe erscheint im Herbst 2017.

SPIEGEL ONLINE ordnet die Chefredaktion neu

Jörn Sucher wird stellvertretender Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE / Christina Elmer wird Mitglied der SPIEGEL-ONLINE-Chefredaktion / Matthias Streitz verantwortet als Editorial Chief of Product künftig den Bereich Produkt und Entwicklung

Jörn Sucher (42) wird neuer stellvertretender Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE. Christina Elmer (33) wird als Ressortleiterin Datenjournalismus Mitglied der Chefredaktion. Matthias Streitz (43) verantwortet als Editorial Chief of Product und Mitglied der Chefredaktion künftig den Bereich Produkt und Entwicklung. Roland Nelles (45), Büroleiter Berlin und Ressortleiter Politik, bleibt Mitglied der Chefredaktion.

Barbara Hans, Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit im Team. Die Kollegen haben ganz unterschiedliche Schwerpunkte, mit denen wir die Redaktion, unsere journalistischen Formate und weitere Produktinnovationen gemeinsam voranbringen werden.“

Jörn Sucher volontierte nach dem Studium der Politikwissenschaft und der Journalistik an der Universität Hamburg bei manager-magazin.de, ab Oktober 2004 war er für das Wirtschaftsressort von SPIEGEL ONLINE und von Mai 2006 bis Juni 2008 als Redakteur beim manager magazin tätig. Im J uli 2008 wurde er Leiter des Ressorts Wirtschaft von SPIEGEL ONLINE, im Juni 2009 Chef vom Dienst und im März 2014 Geschäftsführender Redakteur. Seit Februar 2015 ist er Mitglied der Chefredaktion.

Christina Elmer studierte Journalistik und Biologie in Dortmund. Nach einem Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk war sie als Redakteurin bei der Deutschen Presse-Agentur tätig, spezialisiert auf die Auswertung und Visualisierung von Datensätzen. Ab 2011 arbeitete sie als Datenjournalistin im Team „Investigative Recherche“ des Magazins „Stern“. Im Mai 2013 kam sie als Redakteurin in das Wissenschaftsressort von SPIEGEL ONLINE. Sie wurde im Mai 2014 Redakteurin für Datenjournalismus und im Juli 2016 Ressortleiterin. Außerdem arbeitet sie als Trainerin für Online-Recherche und Computer Assisted Reporting.

Roland Nelles studierte an der Freien Universität Berlin Politikwissenschaft und begann seine Laufbahn in der Journalistenschule des Axel-Springer-Verlags. Er arb eitete als Redakteur beim „Hamburger Abendblatt“, als Korrespondent im „Welt“-Hauptstadtbüro und als stellvertretender Leiter des Politik-Ressorts bei der „Woche“ in Hamburg, bevor er 2002 als Korrespondent ins SPIEGEL-Hauptstadtbüro wechselte. Im Oktober 2009 wurde er Ressortleiter Politik und Leiter des Berliner Büros von SPIEGEL ONLINE, seit März 2011 ist er Mitglied der Chefredaktion.

Matthias Streitz studierte in Hamburg und Lawrence, Kansas, Geschichte und Amerikanistik. Er schrieb als freier Mitarbeiter für die „Hörzu“, volontierte 2000/2001 beim „Tageblatt“ in Stade. 2001 kam er als Praktikant zu SPIEGEL ONLINE, wurde später Wirtschaftsredakteur, Ressortleiter Wirtschaft, Chef vom Dienst (CvD) am Newsdesk sowie CvD mobil und im April 2014 Geschäftsführender Redakteur. Seit Februar 2015 ist er Mitglied der Chefredaktion und dort verantwortlich für die Produkt- und IT-Themen.

Jury nominiert Journalisten für den Medienpreis Politik des Deutschen Bundestages – Verleihung am 8. März

Bundestagspräsident Norbert Lammert wird am 8. März 2017 den Medienpreis Politik des Deutschen Bundestages verleihen und den oder die Preisträger bekanntgeben. Die Laudatio wird der Juryvorsitzende Thomas Kröter halten. Die Jury hat sich auf drei journalistische Arbeiten geeinigt, die diesmal für die Auszeichnung infrage kommen.

Die Nominierten für den Medienpreis Politik 2016 aus den insgesamt 56 eingereichten Beiträgen sind:

  • Nadja Storz und Julian Kanth vom MDR mit ihrer Fernsehreportage „Wie geht’s? – Ein Land vor der Wahl“ (Erstsendung am 17. Februar 2016),
  • Malte Henk von der Wochenzeitung „Die Zeit“ mit seinem Beitrag „Wie ich auszog, die AfD zu verstehen“ (veröffentlicht am 10. März 2016),
  • Marc Rath von der „Volksstimme“ mit seiner Artikelserie zu den politischen und juristischen Konsequenzen der Fälschung der Kommunalwahlergebnisse in Stendal im Mai 2014 (veröffentlicht zwischen dem 28. Dezember 2015 und dem 6. September 2016).

Seit 1993 vergibt der Deutsche Bundestag einen Medienpreis Politik. Dieser würdigt hervorragende publizistische Arbeiten – sei es in Tages- oder Wochenzeitungen, in regionalen oder überregionalen Medien, in Online-Medien oder in Rundfunk und Fernsehen -, die zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen und zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert und wird vom Präsidenten des Deutschen Bundestages verliehen.

15 Jahre inspirierende Momente: Christliches Frauenmagazin JOYCE feiert Jubiläum

joyce_logo_unterlegtMit dem heutigen Erscheinen der aktuellen Ausgabe der christlichen Frauenzeitschrift JOYCE begeht der SCM Bundes-Verlag das 15-jährige Jubiläum des Magazins. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2002 hat sich das quartalsweise erscheinende Heft zu einer der führenden Frauenzeitschriften mit christlicher Prägung entwickelt.

Sechzig inspirierende Momente
„15 Jahre JOYCE – und in jeder einzelnen der sechzig Ausgaben steckt viel Leidenschaft, Herzblut und Arbeit. Wir sind stolz auf jedes einzelne Heft“, so Melanie Carstens, Chefredakteurin der JOYCE. „Wir gehen mit einer klaren Vorstellung an jede neue Ausgabe: Die JOYCE soll für ihre Leserin ein Moment sein, in dem sie sich aus den Ansprüchen des Alltags ausklinken, auftanken und Inspiration für ihr Leben finden kann.“ Deswegen trägt die Zeitschrift seit dem letzten Relaunch auch den Untertitel „Was Frauen inspiriert“.

Fröhlich und gnädig auf die Welt sehen
Der Name JOYCE wurde bei der Gründung bewusst gewählt als eine Mischung aus „Joy“ (Freude) und „Grace“ (Gnade) und stellt gewissermaßen den Grundton jeder Ausgabe dar. „Fröhlich und voller Gnade, so wollen wir auf unser eigenes Leben blicken und unseren Glauben im Alltag leben“, so Carstens „Aus diesem Grund gibt es bei uns auch keine Diät-Tipps oder Tricks für einen flachen Bauch. Uns ist wichtig, dass Gott jede Frau genauso liebt, wie sie ist, und dass sie begabt und berufen ist, etwas Positives in diese Welt zu bringen. Das ist eine ganz andere Grundstimmung: viel hoffnungsvoller, wertschätzender, positiver.“ Vor diesem Hintergrund veröffentlicht JOYCE eine Bandbreite relevanter Themen: Portraits inspirierender Frauen und Geschichten bewegender Schicksale, tiefgründige geistliche Artikel und vielfältige Kreativ-Tipps.

Erfolgsrezept Echtheit
Deswegen erfährt die Zeitschrift auch konstant guten Zuspruch bei ihren Leserinnen: entgegen dem Markttrend ist seit 2002 die Auflage von 15.000 Heften nahezu unverändert geblieben, die fast ausschließlich im Einzel-Abonnement verbreitet wird. „Ich glaube, was uns auszeichnet, ist der bunte Mix an Frauen, die für uns schreiben, und die Themen, über die wir schreiben. Alle haben eins gemeinsam: ehrlich und persönlich mitten ins Leben zu sprechen. Denn genau so sind auch unsere Autorinnen: inspirierende Frauen, die mitten im Leben stehen.“

Jubiläums-Ausgabe und –Angebote
In der Jubiläumsausgabe berichten langjährige Autorinnen, was sie persönlich mit JOYCE verbinden. Die Spanne reicht dabei von der Mit-Zwanzigerin bis hin zur Frau in den Fünfzigern, von der bekannten Theologin über die freiberuflich tätige Mutter bis hin zur Journalistik-Studentin. Alle eint eine Ansicht: JOYCE ist eine ganz besondere Frauenzeitschrift.

Deshalb bietet der SCM Bundes-Verlag nun die JOYCE nun anlässlich des Jubiläums in einem Spezialangebot für einmalig 15 €/CHF pro Jahr an, Porto und Versand inbegriffen (statt 19,80 €/29.10 CHF zzgl. 3,60€/7,80CHF Versand). „Wir wünschen uns, dass noch viele weitere Frauen JOYCE kennenlernen und für sich entdecken können“, so Carstens. Zu bestellen ist das Heft ab sofort unter www.joyce-magazin.de sowie www.bundes-verlag.net/zeitschrift/joyce/ .

Neues „BILD Stars“-Magazin mit Guido Maria Kretschmer

Erscheinungstermin ist Mittwoch, 15. Februar 2017 / Reportagen, Interviews und Fotostrecken geben exklusiven Einblick in das Leben des deutschen Star-Designers

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BILD setzt die Magazin-Reihe „BILD Stars“ fort und präsentiert in der zweiten Ausgabe ab Mittwoch, 15. Februar 2017, den Designer und Moderator Guido Maria Kretschmer. Das Magazin gewährt auf 100 Seiten exklusive Einblicke in sein Leben und seine Arbeit. Offen wie nie spricht Kretschmer dabei über unmoralische Angebote, Zukunftspläne und seine politischen Ansichten.

Bisher unveröffentlichte Fotos zeigen Kretschmers Kindheit im Münsterland und seine Hippie-Zeit auf Ibiza. Reportagen nehmen die Leser mit in sein Haus auf Mallorca, ins Atelier seines Ehemanns Frank Mutters und zu seinen Eltern nach Warendorf.

Dem Magazin liegt außerdem eine Audio-CD mit einem 60 minütigen Zusammenschnitt seiner beiden Hörbücher bei. Exklusiv für „BILD Stars“ hat der beliebte Modeschöpfer zudem Anziehpuppen zum Ausschneiden entworfen.

Nach dem Premieren-Heft über Star-Geiger André Rieu ist die 100 Seiten umfassende zweite „BILD Stars“-Ausgabe mit Guido Maria Kretschmer ab Mittwoch, 15. Februar 2017, für 6,99 Euro inklusive Audio-CD im Handel erhältlich.

Trends im Journalismus 2016 (5) – Gründung eines Medienstartups

Nur Mut! Gründung eines Medienstartups

Gründen ist einfach geworden. Für nahezu jede gute Idee gibt es inzwischen passende Förderprogramme. Der Weg vom Prototypen zum nachhaltigen Geschäftsmodell bleibt dagegen schwer, denn der deutsche Markt ist klein und hart umkämpft. Im fünften Webinar bekommt ihr einen Überblick über alle relevanten Förderprogramme und Investoren, die speziell Medienmachern dabei helfen, Ideen in Produkte zu verwandeln. Referent Frederik Fischer erzählt euch von seinen Erfahrungen, unter anderem in den Bereichen Marketing und Finanzierungsstrategien und dem Umgang mit dem Scheitern.