Mediengruppe ÖSTERREICH übernimmt das SEITENBLICKE-Magazin

Das neue SEITENBLICKE erscheint ab 27. April als Wochenmagazin

Wien (OTS) – Nur wenige Wochen nach der Einstellung des SEITENBLICKE-Magazins durch den Red Bull-Verlag feiert das populäre People- und Society-Magazin wieder Auferstehung. Die Mediengruppe ÖSTERREICH hat vom ORF nach einer mehrwöchigen Ausschreibungsfrist die Lizenzrechte am Titel SEITENBLICKE erworben und wird das SEITENBLICKE-Magazin ab Donnerstag, 27. April ganz neu auf den Markt bringen.

ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner: „Wir haben uns beim ORF um die Lizenzrechte beworben, weil wir SEITENBLICKE für einen der erfolgreichsten Titel am heimischen Magazin-Markt halten. Es wäre sehr schade gewesen, wenn das SEITENBLICKE-Magazin aus der österreichischen Medien-Landschaft verschwunden wäre. Jetzt werden wir SEITENBLICKE mit einem erfolgreichen, modernen Konzept ganz neu auf den Markt bringen.“

Das neue SEITENBLICKE-Magazin aus der Mediengruppe ÖSTERREICH wird künftig nicht mehr monatlich sondern wöchentlich erscheinen. Es wird – nach dem erfolgreichen Konzept aller ÖSTERREICH-Magazine – künftig sowohl der Tageszeitung ÖSTERREICH beiliegen, als auch als eigenständiges Magazin zum Preis von EUR 2,90 in allen Trafiken und Supermärkten erhältlich sein. Die bisherigen SEITENBLICKE-Abonnenten werden ebenso wie alle ÖSTERREICH-Abonnenten das neue People-Magazin vom Start weg erhalten. Erscheinungstag wird jeweils der Donnerstag sein.

Das neue SEITENBLICKE-Magazin wird so wie bisher ein People- und Gesellschaftsmagazin mit Qualitätsanspruch und einem Schwerpunkt für Mode, Beauty und Lifestyle sein. Es wird deshalb in der Mediengruppe ÖSTERREICH gemeinsam mit dem erfolgreichen Frauenmagazin MADONNA vermarktet. Gebuchte Inserate werden künftig in beiden Magazinen erscheinen.

Gestaltet wird das neue SEITENBLICKE-Magazin von einem Team rund um Jenny Magin-Fellner, der MADONNA-Herausgeberin, Tina Wohner, der ÖSTERREICH-Fotochefin, Daniela Bardel, der ÖSTERREICH-Chefredakteurin und Daniela Schimke, der neuen MADONNA-Herausgeberin, die zuletzt bereits Chefredakteurin des SEITENBLICKE-Magazins war.

Daniela Schimke zum neuen Start: „Die wöchentliche Erscheinungsweise, die für ein People-Magazin natürlich ideal ist, gibt uns die Möglichkeit, das SEITENBLICKE-Magazin ganz neu aufzustellen. Vom alten Titel übernehmen wir den Qualitäts-Anspruch bei den Gesellschaftsstories und die sympathische Anmutung – neu dazu kommen Aktualität, mehr internationale People-Stories und ein sehr umfangreicher Teil mit Mode und Beauty der Stars.“
Zusätzlich wird das neue SEITENBLICKE-Magazin jeden Donnerstag auch ein wöchentliches TV-Programm bieten.

In der heutigen Media-Analyse wird SEITENBLICKE – aufgrund des Neustarts – mit seiner Reichweite aus dem Jahr 2016 ausgewiesen werden.

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UPDAY startet mit dem Launch des Samsung Galaxy S8 in zehn weiteren europäischen Ländern

News-Service ab dem 10. April 2017 in insgesamt sechzehn europäischen Märkten vertreten / Redaktionsbüros verdoppelt

Mit dem Verkaufsstart des Samsung Galaxy S8 in Europa expandiert UPDAY in zehn weitere europäische Märkte: Belgien, Dänemark, Finnland, Irland, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und die Schweiz. Der News-Service, der journalistische Kuratierung von Nachrichten mit einem lernenden Algorithmus verbindet, ist auf dem Samsung Galaxy S8 vorinstalliert. Samsung-Nutzern steht er ab dem 10. April im Play Store zur Verfügung.

Seit Anfang März 2017 gibt es UPDAY auch in Spanien und Italien. Mit insgesamt zwölf neuen Märkten in diesem Jahr verdoppelt sich die Anzahl der Redaktionsbüros von vier auf acht. In Berlin, London, Paris, Warschau, seit knapp einem Monat auch in Mailand und Madrid, sowie in Kürze in Amsterdam und Stockholm, wählen rund fünfzig Redakteure die spannendsten und wichtigsten Artikel für UPDAY-Nutzer aus.

UPDAY-CEO Peter Würtenberger: „Als wir mit UPDAY gestartet sind, wollten wir einen News-Service schaffen, der mit erstklassiger Technologie und professionellem Journalismus die wichtigsten Inhalte unser Verlagspartner personalisiert zusammenbringt und einem großen Publikum zugänglich macht. Wir sind auf diesem Weg schon ein gutes Stück vorangekommen. Mit dem Launch des neuen Samsung Galaxy S8 wird UPDAY nun zu einem pan-europäischen Nachrichten-Service und damit für Nutzer und Werbekunden noch interessanter.“

Über UPDAY

UPDAY ist das Ergebnis einer strategischen Partnerschaft, die Axel Springer und Samsung 2015 zur Entwicklung neuer digitaler Medienformate für Nutzer in Europa geschlossen haben. Im März 2016 startete UPDAY in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Polen vorinstalliert auf den Samsung Galaxy S7 und S7 edge Smartphones. Mittlerweile ist UPDAY in diesen Ländern auch auf anderen Geräteklassen (A-Serien) verfügbar und hat in sehr kurzer Zeit eine Reichweite von insgesamt über acht Millionen Unique Usern pro Monat erreicht (IVW).

Bibel TV ab 29. März über neuen Antennen-Standard DVB-T2 HD zu empfangen

Bibel TV ab 29. März über DVB-T2 HD zu empfangen

Hamburg (ots) – Ab 29. März diesen Jahres strahlt Bibel TV sein Programm bundesweit auch über den neuen terrestrischen Empfangs-Standard DVB-T2 in HD-Qualität aus. Start ist in den Ballungsräumen. Der ökumenische Sender bleibt mit seinem christlich ausgerichteten Programmangebot weiterhin kostenlos.

DVB-T2 HD löst das bisherige Antennenfernsehen DVB-T ab und ist dessen technische Weiterentwicklung. Wesentliche Neuerungen sind dabei der Standard für die terrestrische Übertragung (DVB-T2 statt DVB-T) und die Bildcodierung (HEVC statt MPEG2).

Zunächst werden die Ballungsgebiete von dem neuen terrestrischen Digital-Standard profitieren, bis Sommer 2019 soll dessen bundesweiter Ausbau abgeschlossen sein.

Bibel TV wird mit Aufschaltung des neuen Verbreitungsstandards gemeinsam mit insgesamt 40 weiteren öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern über DVB-T2 ausschließlich in HD-Qualität zu empfangen sein. Die dafür erforderlichen Empfangsgeräte, wie geeignete Fernseher oder Set-Top-Boxen für ältere TV-Geräte, sind im Handel mit einem grünen DVB-T2 HD Logo gekennzeichnet.

Wie die öffentlich-rechtlichen Sender ist Bibel TV auch nach der Umstellung auf DVB-T2 HD frei empfangbar. Ein individueller Empfangscheck kann online unter https://www.freenet.tv/empfangscheck abgerufen werden.

Über Bibel TV: Der christlich ausgerichtete Free-TV-Sender Bibel TV strahlt ein 24-stündiges Vollprogramm aus, das das gesamte Spektrum journalistischer und unterhaltender Sendeformate abbildet. Zu empfangen ist Bibel TV europaweit via ASTRA (SD, HD); in Deutschland, Österreich und der Schweiz über das digitale Kabel und IPTV, als Livestream im Web sowie in Deutschland über den neuen Antennenstandard DVB-T2 HD. Die gemeinnützige GmbH hat 16 Gesellschafter, die katholische und evangelische Kirche in Deutschland halten je 12,75% der Anteile.

www.bibeltv.de

Neues Magazin SPIEGEL CLASSIC morgen erstmals am Kiosk

Titelthema der Ausgabe 1/2017: „Sehnsucht nach Sicherheit – Strategien für ein angstfreies Leben“

Mit SPIEGEL CLASSIC startet der SPIEGEL-Verlag morgen, am 21. März, sein neues Magazin, das sich dem Lebensgefühl und der Lebenswirklichkeit der Generation 50 plus widmet. „SPIEGEL CLASSIC möchte seine Leser durch ihren Allltag begleiten, in dem sich mit dem Älterwerden auch bestimmte Fragestellungen verändern: Wie wohne ich? Wie verbringe ich meine Freizeit? Wie halte ich mich gesund und fit? Welche Ziele habe ich?“, sagt Ressortleiterin Susanne Weingarten. „Zugleich bleibt das Bedürfnis unserer Leser unverändert, über aktuelle Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur gründlich und umfassend informiert zu sein. Darum produzieren wir kein Heft, in dem das Alter unserer Leser in den Fokus gestellt wird, sondern vielmehr ein Heft über all die Themen, die für sie relevant sind.“

Das Titelthema der ersten SPIEGEL-CLASSIC-Ausgabe befasst sich mit der durch Flüchtlingszustrom, Terrorismus, Rechtspopulismus und Europakrise ausgelösten Zukunftsan gst gerade älterer Menschen und fragt danach, ob sie berechtigt ist und wie der Einzelne und die Politik sie in den Griff bekommen können.

Zum Auftakt einer Serie über Wohnformen im Ruhestand widmet sich SPIEGEL CLASSIC den Chancen und Risiken, die im Zusammenleben mit Kindern und Enkeln liegen – und gibt praktische Ratschläge für die Planung eines Mehrgenerationenhauses. Eine Reportage aus Namibia stellt den 68-jährigen Hamburger Unternehmer Michael Hoppe vor, der in der ehemaligen deutschen Afrika-Kolonie eine zweite Heimat gefunden hat und Hilfsprojekte für Kinder organisiert. Ein Gesundheitsfeature zeigt Wege auf, das Gedächtnis im Alltag fit zu halten, und in der Rubrik „Deutsche Spitzenköche“ wird der experimentierfreudige Wolfsburger Drei-Sterne-Koch Sven Elverfeld porträtiert. Mit viel Witz und präziser Selbstwahrnehmung gibt außerdem der deutsche Schauspielstar Mario Adorf Auskunft über erste Verliebtheit und sein Verhältnis zu den Frauen („Mein erster Schw arm“).

In der ersten Folge der zeithistorischen Dossier-Reihe „Die Jahre, die uns prägten“ wird mit den besten Texten aus dem SPIEGEL-Archiv an die erste Mondlandung im Juli 1969 erinnert – eine opulent bebilderte Strecke.

SPIEGEL CLASSIC erscheint am 21. März 2017 mit einem Umfang von 140 Seiten und in einer Druckauflage von 165 000 Exemplaren. Der Copypreis des Heftes beträgt 4,90 Euro.

Familie erfolgreich weiter gedacht

Bundes-Verlag zieht Bilanz nach einem halben Jahr FamilyNEXT

FamilyNEXT_Logo

Im Oktober 2016 veröffentlichte der SCM Bundes-Verlag mit FamilyNEXT das deutschlandweit erste Magazin für Familien mit (fast) erwachsenen Kindern. Ein halbes Jahr später bestätigen nicht nur viele positive Rückmeldungen, sondern auch die Abonnenten-Zahlen die Courage, ein gänzlich neues Feld als erster zu bestellen: quasi aus dem Stand nimmt die Auflage von FamilyNEXT einen Platz im Mittelfeld der 17 Zeitschriften des christlichen Verlags ein.

Zufriedener Chefredakteur
„Zuerst einmal bin ich glücklich über den durchweg positiven Start“, so Martin Gundlach, Chefredakteur und Redaktionsleiter des Wittener Verlags „wir hatten ja kein Magazin, von dem wir uns etwas hätten abschauen können –  die überraschend zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigen jedoch, dass wir scheinbar vieles richtig gemacht und einen Nerv getroffen haben.“ So gaben in einer Umfrage, auf die in der Startauflage hingewiesen wurde, über 90% der Teilnehmer an, dass sie FamilyNEXT weiterempfehlen würden. „Solche schönen Erlebnisse wünsche ich mir natürlich auch für die Zukunft. Es ist großartig, wenn sich etwas für unsere Leser als hilfreich erweist, auf das wir lange hingearbeitet haben.“

Eine spezielle Lebensphase erfordert auch spezielle Artikel
FamilyNEXT dreht sich um die neuen Freiräume der Nach-Kinderphase, um die Möglichkeiten und neuen Aufbrüche – aber auch um all die Herausforderungen beim Loslassen der Kinder und beim Annehmen der Veränderungen. Martin Gundlach, selbst Vater von drei Töchtern: „Oft hört man ja: Kleine Kinder, kleine Sorgen – große Kinder, große Sorgen. Das würden wir so nie sagen oder schreiben, denn Sorgen sind immer gewichtig. Aber es ist schon was dran: Gerade in dieser späten Familienphase haben Eltern nochmal richtig zu kämpfen.“  Themen, die Familienmagazine bisher nicht aufgriffen. Zudem treten ja auch neue Probleme auf: Die kommende Ausgabe der FamilyNEXT widmet sich ab April beispielsweise dem Thema der Pflege der (Schwieger)Eltern oder wie man sich mit den zunehmenden eigenen Grenzen und Schwächen versöhnen kann.

Über den SCM Bundes-Verlag:
Der SCM Bundes-Verlag ist ein auf Zeitschriften und digitale Produkte spezialisiertes Medienunternehmen im Bereich der christlichen Publizistik. Er verlegt Zeitschriften für Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Lebenslagen. Seit November 2000 gehört die SCM Bundes-Verlag gGmbH zur Verlagsgruppe Stiftung Christliche Medien.

„Eine Plattform für intellektuelle Leidenschaft und ästhetische Eleganz“: Die neue „Literarische Welt“

Am Samstag, 18. März 2017, erscheint die „Literarische Welt“ erstmals in neu konzipierter Form. Unter der Leitung von Mara Delius erhält die „Literarische Welt“ einen stärkeren Bezug zum Leben der Leser.

Mara Delius: „Dass Lesen mit Leben zu tun hat, zeigen wir ab Samstag in der neu konzipierten ‚Literarischen Welt‘. Die Aufgabe des Kritikers war es ja immer schon, kluge, verständliche, stilistisch funkelnde Rezensionen   zu schreiben oder Gebrauchsanweisungen für Bücher. Aber reicht das heute noch? Nein. Deshalb haben wir ein Magazin entworfen, eine Plattform für die interessantesten Stimmen der Zeit, die intellektuelle Leidenschaft mit ästhetischer Eleganz verbindet.“

Das Magazin bietet neben Buchbesprechungen, Debattenstücken, exklusiven Vorabdrucken und opulenten Bildstrecken auch Rubriken wie die „Biographie in Büchern“, bei der bibliophile Prominente von den Büchern erzählen, die ihr Leben prägen, „Wiedergelesen“, die Relektüre vergessener Klassiker, oder „Fortsetzung folgt“, Fortsetzungsgeschichten von jungen internationalen Autorinnen und Autoren.

Die „Literarische Welt“ erscheint seit 1998 als Beilage der WELT und steht in einer langen Tradition. Gegründet wurde sie 1925 von Willy Haas als populäre, debattenfreudige und vielstimmige Zeitung für Literatur, für die so bekannte Autoren wie Thomas Mann, Alfred Döblin und Walter Benjamin Beiträge schrieben.

In der ersten neukonzipierten Ausgabe stellt das Magazin den weltweit wichtigsten Schriftstellern die Frage: „Was tun, wenn die Realität irrer wirkt als jede Fiktion?“. Die Antworten von Martin Walser, Hanya Yanagihara, Peter Handke, Jeffrey Eugenides, Sibylle Lewitscharoff, Anna Kim, Durs Grünbein und vielen anderen sind am Samstag, 18. März 2017, in der „Literarischen Welt“ zu lesen.

SPIEGEL ONLINE startet mit dem Politik-Podcast „Stimmenfang“ ein neues Audio-Format

SPIEGEL ONLINE startet mit „Stimmenfang“ ein neues Audio-Format – sechs Monate vor der Bundestagswahl. Ab dem 23. März wird der Politik-Podcast immer donnerstags mit Analysen, Reportagen und Interviews über das Superwahljahr 2017 berichten. Barbara Hans, Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE: „Immer mehr Menschen nutzen SPIEGEL ONLINE mobil. Wir wollen sie dort erreichen, wo sie gerade sind – auf dem Weg zur Arbeit, in der Mittagspause, beim Sport. Durch Audio-Formate können Geschichten noch einmal ganz anders erzählt werden als in Texten oder Videos.“

Sandra Sperber, Reporterin im Video-Ressort von SPIEGEL ONLINE und Yasemin Yüksel, Chefin vom Dienst im Video-Ressort, haben das neue Format gemeinsam entwickelt. Mit dem Podcast „Stimmenfang“ lassen sie einmal pro Woche 15 bis 20 Minuten lang neben Politik-Insidern und Wählern auch Experten von SPIEGEL ONLINE und dem SPIEGEL zu Wort kommen. „Wir wollen die Politikberichterstattung auf SPIE GEL ONLINE um eine persönlichere Erzählform erweitern und mit Elementen wie dem Kollegengespräch auch Einblicke in die Arbeit der Redaktion geben“, sagt Yasemin Yüksel.

Einen Trailer zum Politik-Podcast finden Sie auf SPIEGEL ONLINE unter:
http://spiegel.de/politik/deutschland/spiegel-online-startet-podcast-format-stimmenfang-a-1138646.html

„Stimmenfang“ ist auf der Homepage von SPIEGEL ONLINE und auf Plattformen wie iTunes, bekannten PodCatchern und Spotify verfügbar.

iTunes:
http://apple.co/2nnhF8X
Spotify:
http://spoti.fi/2mVNXH7
RSS:
http://feeds.soundcloud.com/users/soundcloud:users:284192316/sounds.rss

Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis der Deutschen Bischofskonferenz: „Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte“

Die niederländische Autorin Anna Woltz und die deutsche Übersetzerin Andrea Kluitmann erhalten den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis der Deutschen Bischofskonferenz für das im Carlsen Verlag erschienene Buch „Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte“. Die Jury unter Vorsitz von Weihbischof Robert Brahm (Trier) hat das diesjährige Preisbuch aus 241 Titeln ausgewählt, die von 64 Verlagen eingereicht wurden. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro wird zwischen der Autorin (4.000 Euro) und der Übersetzerin (1.000 Euro) aufgeteilt.

„Wir alle kennen Verletzungen, die wir am liebsten eingipsen würden. Wir sehnen uns nach Heilung und einer Rüstung, wenn wir uns schwach fühlen und Brüche in unserer Welt auftauchen. Mit der kleinen Felicia hat Anna Woltz ein starkes und mutiges Mädchen geschaffen, das an diesem einen Tag im Krankenhaus nicht nur ihre eigene Welt repariert, sondern auch für die Menschen, denen sie begegnet, zur Heilsbringerin wird,“ so Weihbischof Robert Brahm.

Die Preisverleihung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises durch den Vorsitzenden der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart), findet in diesem Jahr anlässlich des 70-jährigen Bestehens der STUBE, Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur der Erzdiözese Wien, während eines Festaktes am 11. Mai 2017 im Erzbischöflichen Palais in Wien statt, bei dem auch der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, anwesend sein wird. Die STUBE steht seit Jahren in engem Austausch mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis und stellt traditionell ein Jurymitglied.

Der Jury des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises gehören neben dem Juryvorsitzenden, Weihbischof Robert Brahm (Trier), Ute Auweiler (Bergisch Gladbach), Prof. Dr. Norbert Brieden (Wuppertal), Gabriele Cramer (Münster), Cornelia Klöter (Leipzig), Bettina Kraemer (Bonn), Prof. Dr. Georg Langenhorst (Augsburg), Dr. Heidi Lexe (Wien), Dr. Klara Asako Sarholz (Bottrop) und Anna Winkler-Benders (Frankfurt) an.

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Malte Henk erhält den Medienpreis Politik 2016 des Deutschen Bundestages

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Bild: Twitter, privat

Der Deutsche Bundestag zeichnet den Journalisten Malte Henk mit dem Medienpreis Politik 2016 aus. Malte Henk erhält den Preis für seine in der Wochenzeitung „Die Zeit“ erschienene Reportage „Wie ich auszog, die AfD zu verstehen“. Eine unabhängige Jury aus sieben renommierten Journalisten hat aus insgesamt 56 eingereichten Beiträgen diesen im „Zeit-Dossier“ veröffentlichten Text ausgewählt, in dem sein Autor zu ergründen versucht, was die Mitglieder und Sympathisanten der AfD um- und antreibt.

Bundestagspräsident Lammert hob die zentrale Bedeutung der ethischen Grundsätze des Journalismus hervor. Er erinnerte daran, dass in einer vermeintlich „postfaktischen“ Zeit der Vorwurf der unzureichenden, tendenziösen oder erlogenen Information gleichermaßen gegenüber Politik und Medien erhoben werde. Wenn falsche Meldungen gravierende Folgen für das haben, was in Gesellschaft und Politik für wichtig und richtig gehalten werde, bleibe die Glaubwürdigkeit der Maßstab seriöser Publikation wie ernsthafter Politik.

Für den Medienpreis ebenfalls nominiert waren Nadja Storz und Julian Kanth mit ihrer MDR-Fernsehreportage „Wie geht’s? – Ein Land vor der Wahl“ und Marc Rath von der „Volksstimme“ mit seiner Artikelserie zu den politischen und juristischen Konsequenzen der Fälschung der Kommunalwahlergebnisse in Stendal.

Der Medienpreis Politik des Deutschen Bundestages ist mit 5.000 Euro dotiert und würdigt herausragende publizistische Arbeiten, die zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen und zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen. Für diese Auszeichnung kommen Beiträge aller Medienformen, regionalen wie überregionalen Zuschnitts, in Frage.