DER SPIEGEL, SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL TV mit gemeinsamen Schwerpunktthema „Soziale Gerechtigkeit“

Nachrichten-Magazin mit Titelsplit und veränderter Heftstruktur / Einwöchiger Themenschwerpunkt auf der Nachrichten-Site / Dokumentation für das ZDF

Zwei Monate vor der Bundestagswahl, zum Auftakt der heißen Wahlkampfphase, werden sich DER SPIEGEL, SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL TV in der kommenden Woche gemeinsam dem Thema „Soziale Gerechtigkeit“ widmen. Denn: Laut Statistik geht es dem Land so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr, gleichzeitig wächst das Gefühl, dass die Gesellschaft sich auseinander bewegt. Deutschland – ein gespaltenes Land.

DER SPIEGEL präsentiert in seiner Ausgabe 31/2017, die morgen erscheint und in der digitalen Version bereits heute um 18 Uhr verfügbar ist, ein ganzes Heft über die Lage der Nation. Die Redaktion beschreibt in Reportagen, Analysen, Interviews und Reports, wie die Deutschen leben, wie sie denken. SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer: „Wir wollten das Land erkunden, in dem wir leben, wir wollen es verstehen, wir wollten in das Leben und das Denken seiner Menschen hineinschauen. Wir lassen Schüler, Rentner, arme und wohlhabende Deutsche, ein lesbisches Elternpaar, eine syrische Familie, die nun in Hamburg lebt, zu Wort kommen. Drei Familien haben uns einen Blick in ihre Haushaltsbücher gewährt. Dieser SPIEGEL ist anders, aber es ist ein SPIEGEL, denn natürlich schreiben wir auch die Kartell-Enthüllungen fort.“

Mit Beiträgen über die Politik und die Wirtschaft in unserem Land wird das Bild von der Lage der Nation vervollständigt. Analysen beschreiben Deutschlands Rolle in der Welt, die Versäumnisse der SPD und die Aussichten für die Konjunktur. Alexander Osang hat die Bundeskanzlerin begleitet. „Das Ergebnis ist ein Blick auf das Leben in Deutschland kurz vor der Bundestagswahl“, so Brinkbäumer.

Für dieses Projekt hat der SPIEGEL seine gewohnte Heftstruktur verändert. Aufbau, Layout und Bildsprache unterscheiden sich von anderen SPIEGEL-Heften, die gewohnte Ressortstruktur wurde aufgelöst. Außerdem erscheint die Ausgabe mit einem Titelsplit. Der Karikaturist Nishant Choksi hat von Brighton aus auf unser Land geschaut und sechs Titelbilder für den neuen SPIEGEL gezeichnet. Auf Beiträge zur aktuellen Lage wird aber auch in dieser Ausgabe nicht verzichtet. Am Ende des Heftes thematisieren alle Ressorts noch einmal die wichtigsten Ereignisse der Woche.

Eine der Leitfragen des Heftes war: Ist Deutschland gerecht? Und SPIEGEL ONLINE wird sich in der kommenden Woche ebenfalls in einem Schwerpunkt mit dem Thema „Soziale Gerechtigkeit“ auseinandersetzen. In einem Essay wird eine Annäherung an den Begriff unternommen, eine Reportage beschreibt das Stadt-Land-Gefälle anhand zweier Familien, ein Videoteam begleitet eine Putzfrau bei ihrer Arbeit. Mit Analysen, einer exklusiven Umfrage, Experteninterviews und Infografiken wird die aktuelle Situation im Land beschrieben.

„Viele Menschen haben in Deutschland den Eindruck, dass Bildungschancen und Vermögen ungerecht verteilt sind. Die Frage, wer die Bürger beim Thema soziale Gerechtigkeit überzeugen kann, wird die Wahl mitentscheiden. Wir berichten, wie gerecht es in Deutschland tatsächlich zugeht und welche Ideen für mehr Gerechtigkeit sorgen könnten“, sagt Barbara Hans, Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE.

Am Dienstag, dem 1. August, wird im ZDF um 21 Uhr die von SPIEGEL TV produzierte Dokumentation „Wirtschaftswunder – Wer gewinnt beim Aufschwung?“ gesendet. Deutschland, in den 90er Jahren noch als „kranker Mann Europas“ verspottet, hat einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. In dem Film wird nach den historischen Wendepunkten gefragt, wie konnten Vereinigung, Globalisierung sowie Finanz- und Eurokrise so erfolgreich bewältigt werden und vor allem: Wer sind die Gewinner des Aufschwungs, wer zahlt die Zeche?

Steffen Haug, Chefredakteur von SPIEGEL TV: „Der Glaube an eine bessere Zukunft ist erschüttert, denn der Aufschwung kommt nicht bei allen an. Viele Arbeitnehmer bis weit in die Mitte der Gesellschaft sind verunsichert. In unserer Dokumentation zeigen wir beide Seiten: Die Gewinner, die zunehmend von der wirtschaftlichen Entwicklung profitieren und eine neue Angstgesellschaft, in der die Sorge vor dem sozialen Abstieg wächst.“

Top-Influencer nominieren die neuen Social Media-Stars für den PLACE TO B INFLUENCER AWARD 2017

27 Nominierungen in neun Kategorien / Auszeichnung auf dem PLACE TO B INFLUENCER AWARD 2017 am 25. November 2017 in Berlin

Top-Influencer @placetob: Jüli Mery, Laura Noltemeyer, Stefanie Giesinger, Pamela Reif (hinten, vlnr); „Die Lochis“ Heiko und Roman Lochmann (vorne, vlnr)
© Axel Springer SE

Sie sind die Stars der sozialen Medien, Millionen junger Menschen folgen ihnen in auf Instagram, Youtube oder Facebook. In 2016 hat BILD daher erstmals die erfolgreichsten und einflussreichsten Influencer mit dem PLACE TO B INFLUENCER AWARD ausgezeichnet.

Am 25. Juli 2017 trafen sich Top-Acts der Influencerszene abends zu einem festlichen Jury-Dinner im Axel Springer Haus in Berlin, um die besten und angesagten Social-Media-Stars für den PLACE TO B INFLUENCER AWARD 2017 zu nominieren: Stefanie Giesinger, die Lochis, Laura Noltemeyer, Jüli Mary, Pamela Reif, Shirin David, Ischtar Isik, Gizem Emre, Zsa Zsa Bürkle, Mandy Bork und Milena le Secret repräsentieren über 15 Millionen Follower in den sozialen Medien.

In den Bereichen Food, Travel, Beauty, Fashion, Lifestyle, Fitness, Influencer Model, Youtube und Upcoming gab es insgesamt 27 Nominierungen. Die Jury der PLACE TO B und BILD-Redaktion ermittelt nun für jede der neun Kategorien jeweils einen Gewinner. Diese werden am 25. November 2017 in Berlin mit dem PLACE TO B INFLUENCER AWARD 2017 ausgezeichnet.

Die Nominierten in den neun Kategorien für den PLACE TO B INFLUENCER AWARD 2017 sind:

Food: Our Food Stories, Farina Opoku, sallystortenwelt

Travel: Leonie Hanne, Caroline Einhoff, Debi Flügge

Beauty: Milena Karl, Lamiya Slimani, Matiamumbysofia

Fashion: Masha Sedgwick, Lisa Hahnbück, Xenia Overdose

Influencer Model: Mandy Bork, Lorena Rae, Ann-Kathrin Brömmel

YouTube: Felix von der Laden, Shirin David, Shanti Joan Tan

Upcoming: Erik Schulz, Anuthida, Sonia Lyson

Lifestyle: Jacqueline Mikuta, Toni Mahfud, André Hamann

Fitness: Ivana Santacruz, Pamela Reif und Magic Fox

Katholischer Medienpreis 2017

Sechs Nominierungen und „Sonderpreis der Jury“

Der Katholische Medienpreis wird am 16. Oktober 2017 in Bonn verliehen. Die Jury des Medienpreises hat erstmalig in den Kategorien „Elektronische Medien“ und „Printmedien“ jeweils drei Beiträge als preiswürdig nominiert. Die von der Jury aus den Nominierten ausgewählten Preisträger werden beim Festakt bekanntgegeben. Den Nominierten, die den Preis nicht erhalten haben, wird eine Urkunde verliehen, die die „Auszeichnung journalistisch WERTvoll“ ersetzt. Der Katholische Medienpreis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert und wird in den Kategorien „Elektronische Medien“ und „Printmedien“ vergeben. Erstmals wird auch ein mit 2.000 Euro dotierter „Sonderpreis der Jury“ verliehen. Mit dem Sonderpreis können Journalisten beispielsweise für ein innovatives, ungewöhnliches Format (speziell im Bereich Online), für einen bemerkenswerten Essay oder Kommentar, für ihr Lebenswerk oder andere besondere journalistische Verdienste ausgezeichnet werden.

Seit 2003 wird der Katholische Medienpreis jährlich von der Deutschen Bischofskonferenz zusammen mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten e. V. (GKP) und dem Katholischen Medienverband e. V. (KM.) ausgeschrieben. „Ausgezeichnet werden Beiträge, die die Orientierung an christlichen Werten sowie das Verständnis für Menschen und gesellschaftliche Zusammenhänge fördern, das humanitäre und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zum Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften, Religionen, Kulturen und Einzelpersonen beitragen“, hieß es in der diesjährigen Ausschreibung.

Die Jury des Katholischen Medienpreises besteht aus sechs Personen und wird vom Vorsitzenden der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart), geleitet. Die weiteren Mitglieder sind Albert Herchenbach (ehemaliger Chefredakteur stadtgottes, Nettetal), Wolfgang Küpper (Redaktionsleiter Bayerischer Rundfunk Religion und Orientierung, München), Stefan Kläsener (Chefredakteur im Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag, Flensburg), Andreas Kuschbert (Chefredakteur Heinrichsblatt, Bamberg) und Frank Windeck (Konrad-Adenauer-Stiftung, Bonn).

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SPIEGEL ONLINE: Tech-Podcast „Netzteil“ startet

Wie lange noch sitzen Menschen im Auto am Steuer? Schlafen wir in Zukunft mit Robotern? Wie verändern Fake News den Wahlkampf? Fragen wie diese beantwortet ab Dienstag, 25. Juli 2017, „Netzteil“, der neue Tech-Podcast von SPIEGEL ONLINE.

Logo des „Netzteil“-Podcasts / Spiegel Online

In der ersten Staffel unterhält sich Moderatorin Teresa Sickert mit der Netzwelt-Redaktion von SPIEGEL ONLINE: Markus Böhm, Angela Gruber, Judith Horchert, Matthias Kremp und Fabian Reinbold. Es geht um unsere Zukunft – von Gadgets über Cyberkriminalität bis hin zu künftigen Videospielen. Auch externe Experten und Kollegen aus anderen Fachressorts kommen zu Wort.

Es gibt insgesamt acht Folgen, jede einzelne ist thematisch in sich geschlossen und dauert rund 20 Minuten. Veröffentlicht wird der neue Podcast im Wochenrhythmus, immer dienstags.

„Unsere Leser interessiert sehr, was neue technologische Entwicklungen konkret für ihren Alltag bedeuten“, sagt Judith Horchert, Ressortleiterin Netzwelt. „Deshalb sprechen wir in unserem Podcast darüber, wie die Zukunft mit bestimmten Technologien aussehen könnte – allgemeinverständlich und kurzweilig.“

„Netzteil“ ist das dritte Podcast-Format, das SPIEGEL ONLINE 2017 startet. Der Politik-Podcast „Stimmenfang“ beschäftigt sich vor der Bundestagswahl mit politischen Themen. Außerdem hat die Netzwelt-Kolumne von Sascha Lobo ein Podcast-Spin-Off erhalten. „Wir freuen uns sehr, mit ‚Netzteil‘ ein weiteres Audio-Format an den Start zu bringen“, sagt Barbara Hans, Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE. „Der Podcast profitiert enorm von der großen Expertise der Netzwelt-Kollegen, die auch nerdige Themen so aufbereiten, dass sie jeder versteht.“

Dies sind die Themen der ersten Staffel von „Netzteil“:

1. Hallo Computer! Wie unterhalten wir uns in Zukunft mit unseren Geräten?
Wird die Vision aus Filmen wie „Her“ bald Realität? Reden wir künftig mit unseren Computern statt zu klicken? Für die erste „Netzteil“-Folge hat Gadget-Experte Matthias Kremp Siri, Alexa, Cortana und den Google Assistant mit ins Studio gebracht.

2. „Das Hauptziel ist Merkel“ – Fake News im Wahlkampf
Welche Rolle werden Falschinformationen im Bundestagswahlkampf spielen – und welche Arten von Manipulation drohen uns in Zukunft? SPIEGEL-ONLINE-Reporter Fabian Reinbold über die Entwicklungen nach dem „Fake News“-Hype – und die richtigen Antworten darauf.

3. Sexroboter: Schlafen wir bald mit Maschinen?
Hersteller tüfteln an immer realistischeren Sexrobotern. Hören Sie in Folge 3 des „Netzteil“-Podcasts mit SPIEGEL-ONLINE-Redakteurin Angela Gruber, wie weit der Weg zur perfekten Sexmaschine noch ist – und welche Gefahren die Idee mit sich bringt.

4. Gaming der Zukunft: Wie sich das Spielen verändert
Virtual Reality macht das Spielen intensiver, aber auch anstrengender. Und dank Datenbrillen macht bald vielleicht auch das Abspülen Spaß. Netzwelt-Redakteur Markus Böhm erzählt in Folge 4 des „Netzteil“-Podcasts, was Gamern in den nächsten Jahren bevorsteht.

5. Cybercrime – was droht uns in Zukunft?
Hackerangriffe unterliegen Trends: Manche Betrugsmaschen sterben aus, andere kommen in Mode. Netzwelt-Ressortleiterin Judith Horchert und ein BKA-Cyberermittler erklären, auf welche Angriffe sich Nutzer in Zukunft einstellen müssen – und wie sie sich schützen können.

6. Es geht noch smarter: Die Gadgets der Zukunft
Noch sind Smartphones und Smartwatches Hightech, doch das könnte sich schon in wenigen Jahren ändern. Netzwelt-Redakteur Matthias Kremp erklärt, wie aktuelle Technik-Trends die Mitnehm-Gadgets der Zukunft beeinflussen.

7. Netflix, Amazon und Co.: Leihen wir uns online arm?
Immer mehr Menschen setzen aufs Streaming von Musik und Videos – und auf Abo-Modelle. In Folge 7 von „Netzteil“ diskutieren Moderatorin Teresa Sickert und Netzwelt-Redakteurin Angela Gruber, wem die neue Sharing Economy wirklich nutzt und welche zukunftsweisenden Alternativen es zwischen Leihen und Besitzen geben könnte.

8. Autos der Zukunft: Wenn Computer das Steuer übernehmen
Fahren oder gefahren werden – diese Frage wird sich in Zukunft wohl nicht mehr stellen. Software wird dem Menschen auch im Auto immer mehr Aufgaben abnehmen. Was bedeutet das für die Verkehrsteilnehmer? Christoph Stockburger, Redakteur im Auto-Ressort, und Judith Horchert aus dem Netzwelt-Ressort sprechen über autonomes Fahren und den Verkehr der Zukunft.

NZZ erweitert ihr Angebot für Deutschland

Rechtzeitig vor den Bundestagswahlen schnürt die NZZ für ihre Leserinnen und Leser in Deutschland ein neues Angebotspaket. Wer «NZZ Perspektive» abonniert, erhält ab morgen täglich ein kuratiertes E-Paper, einen Newsletter mit den im deutschen Markt beliebtesten Artikeln sowie jeweils freitags den Premium-Newsletter «Der andere Blick».

Der unaufgeregte Blick von aussen und die liberale Haltung der NZZ sind in Deutschland gefragt. Rund ein Drittel der Nutzerinnen und Nutzer greifen aus Deutschland auf NZZ.ch zu. Bei für Deutschland besonders relevanten Themen übersteigt die Zahl der deutschen Nutzer häufig jene aus der Schweiz. Auf anderen Kanälen zeigt sich ein ähnliches Bild. So wurde der für Deutschland lancierte Newsletter «Der andere Blick» innerhalb weniger Wochen zu einem der beliebtesten NZZ-Newsletter. «Für diese steigende Nachfrage wollen wir ein passendes Angebot schaffen. Dieses haben wir in den letzten Monaten im Austausch mit zahlreichen deutschen Nutzerinnen und Nutzern entwickelt», sagt NZZ-Chefredaktor Eric Gujer.

«NZZ Perspektive» startet morgen. Es umfasst von Montag bis Samstag ein E-Paper mit NZZ-Artikeln zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die für das deutsche Publikum besonders relevant sind. Dazu gehört ein täglicher Newsletter mit den in Deutschland beliebtesten Artikeln von NZZ.ch und jeweils am Freitagmittag Eric Gujers Newsletter «Der andere Blick» zu einem Fokusthema mit kuratierten Eigen- und Fremdartikeln.

Interessierte finden das neue Abo-Angebot hier und können die E-Paper-App im App Store oder bei Google Playherunterladen. Das Probeabo für einen Monat kostet 1 Euro, das reguläre Monats-Abonnement 10 Euro. Weitere Informationen bietet dieses Video.

 

Erzbistum Berlin: Erstes Bistum mit eigenem Podcast

Nachdem der US Podcast Serial eine Welle der Podcasts ausgelöst hat und nun auch Größen, wie der Spiegel eigene Formate produzieren, hat nun auch die Kirche ihren Wert entdeckt.

Es gibt sie schon länger, die Podcasts aus dem katholischem Dunstkreis. Mit der Gretchenfrage oder auch dem Podcast Gott bewahre! ist das katholische Leben in den Podcast Apps dieses Landes durchaus präsent. Doch nun hat das Erzbistum Berlin einen Schritt gewagt und den ersten Podcast eines Bistums in Deutschland gestartet. Wie so oft waren die US Bistümer etwas schneller dabei. So publiziert der Weihbischof von Los Angeles (Kalifornien) Robert Barron schon seit geraumer Zeit die wöchentlich erscheinende Words on Fire Show.

Das Erzbistum Berlin holte sich erfahrene Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projekts, indem esden Podcaster und freien Journalisten Wilhelm Ahrendt an Bord holte. Das Format heißt Gesichter & Geschichten. „Wir wollen mit diesem neuen Medium die Vielfältigkeit unserer Diözese darstellen.“, so Stefan Förner. Das Erzbistum Berlin ist flächenmäßig die zweitgrößte Diözese im deutschsprachigen Raum und erstreckt sich von der Insel Rügen bis in den Spreewald, damit breitet es sich über drei Bundesländer aus.

Die Menschen in unserem Bistum sind so unterschiedlich, wie die Regionen in denen sie leben. So gibt es dünn besiedelte Gebiete in Mecklenburg Vorpommern und urbane Szenekieze in der Stadt Berlin. In jeder Episode wird eine Person aus dem Bistum portraitiert – Priester, Ordensfrauen und Kirchenvolk.

Zu finden sind die Episoden in allen Podcastverzeichnissen, wie iTunes oder Podcaster. Entsprechende Apps zum Hören können kostenlos im Google Play Store geladen werden, oder wer ein iPhone / iPad nutzt kann die vorinstallierte Podcast App nutzen. Suchen Sie einfach nach „Gesichter und Geschichten“.

Homepage | Podcastfeed MP3 | Podcastfeed AAC

„Das neue Hamburg“: Hamburger Abendblatt bringt neues Magazin heraus

HAMBURG / ESSEN, 20.07.2017. Ab heute startet der nationale Verkauf vom neuen Hamburger Abendblatt-Magazin „Das neue Hamburg – Alles, was man wissen muss“ im Zeitschriftenhandel. Im Mittelpunkt des Magazins stehen die modernen, spektakulären Seiten der Hansestadt: Auf 108 Seiten stellt das Magazin im hochwertigen Zeitschriftendruck Sehenswürdigkeiten und Attraktionen an Alster und Elbe vor, die in den vergangenen zehn bis 15 Jahren neu entstanden sind oder komplett erneuert wurden – und jene, die in den nächsten Jahren entstehen sollen.

Das Magazin kommt bundesweit mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren in den Zeitschriftenhandel und kostet acht Euro. „Das neue Hamburg“ erscheint einmalig und ergänzt das bereits veröffentlichte Magazin „Elbphilharmonie – Alles, was man wissen muss“.

„Der große Verkaufserfolg unseres Magazins über die Elbphilharmonie hat uns vor die Frage gestellt: Drucken wir nach oder machen wir etwas Neues“, sagt Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider. Daraus entstand die Idee zu „Das neue Hamburg“. Denn: „Natürlich gibt es die alten, die bewährten Attraktionen noch. Den Hafen, die Alster, den Michel. Aber dazugekommen ist so viel Neues, so viel Spektakuläres, dass es höchste Zeit für dieses Magazin war.“

Die Elbphilharmonie, neues Wahrzeichen der Stadt und in diesem Jahr wohl mit Abstand meistbesuchte Attraktion Deutschlands, spielt auch im neuen Abendblatt-Magazin eine zentrale Rolle: Zwölf Seiten sind allein dem Konzerthaus gewidmet – mit großem Bericht, Interview und ausführlichem Service für den Besuch. Aber auch die neue moderne Sterneküche der Stadt wird vorgestellt, die angesagte Barkultur, die gerade zum Unesco-Weltkulturerbe ernannte Speicherstadt, die hippen neuen kreativen Viertel wie das Oberhafenquartier und vieles mehr.

Doch die Abendblatt-Redaktion zeigt nicht nur die Gegenwart, sondern lädt auch zu einem Blick in die Zukunft ein. Zu den vielen neuen Sehenswürdigkeiten werden in den kommenden Jahren weitere hinzukommen: der Park auf dem Dach des Weltkriegsbunkers auf St. Pauli, ein gigantisches Einkaufszentrum in der HafenCity, voraussichtlich ein 200-Meter-Hochhaus an den Elbbrücken.

Vivian Hecker, Gesamtleitung Marketing & Events / Magazine: „Mit dem neuen Magazin begeistern wir Hamburger und unsere Leser. Der wachsende Magazinbereich vom Hamburger Abendblatt bieten unseren Kunden und Kooperationspartnern ein neues Umfeld.  Weitere Magazine sind in der Planung.“

Das Magazin erscheint im DIN-A4-Format als Broschur gebunden und ist auf edlem, mattem Zeitschriftenpapier gedruckt. Abonnenten erhalten „Das neue Hamburg“ zum Treuepreis von sechs Euro in der Abendblatt-Geschäftsstelle am Großen Burstah 18–32 sowie im Online-Shop auf abendblatt.de/shop. Das Magazin ist auch im iKiosk unter abendblatt.de/dasneuehamburg erhältlich.

 

Stadtportal hamburg.de: Freie und Hansestadt Hamburg will Mehrheitsanteile von Axel Springer übernehmen

Bei der hamburg.de GmbH & Co. KG erfolgt eine Veränderung des Gesellschafterkreises: Am 18. Juli 2017 hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) mit Axel Springer eine Vereinbarung über den Erwerb von 61,9 Prozent der Anteile an dem Betreiber des offiziellen Stadtportals für die Stadt Hamburg unterzeichnet. Danach soll der Gesellschafterkreis von hamburg.de künftig die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) mit 87 Prozent als Mehrheitsgesellschafter, die Hamburger Sparkasse mit 10,5 Prozent und die Sparkasse Harburg-Buxtehude mit 2,5 Prozent der Anteile umfassen.

hamburg.de bietet umfassende Services für Bürger, Besucher und Unternehmen und zählt zu den reichweitenstärksten Stadtportalen Deutschlands (4,5 Mio. Visits im Juni 2017, IVW). Kennzeichnend für hamburg.de ist, dass das Portal seinen Nutzern sowohl öffentliche E-Government-Dienste als auch privatwirtschaftliche Angebote bietet.

Andreas Rieckhof, Staatsrat der BWVI: „In den vergangenen Jahren konnte dank höchst engagierter Mitarbeiter und engster Kooperation aller Gesellschafter ein solides Fundament für das beliebte Stadtportal geschaffen werden, auf dem wir jetzt aufbauen werden.“

Dr. Jens Müffelmann, CEO Axel Springer Digital Ventures: „Wir danken Carsten Ludowig, dem gesamten Team von hamburg.de und unseren Mitgesellschaftern, dass es gelungen ist, hamburg.de zu einem attraktiven und reichweitenstarken Stadtportal weiterzuentwickeln. Der Verkauf unserer Anteile erfolgt vor dem Hintergrund einer stärkeren Internationalisierung und der Strategie, uns aus rein lokal bezogenen Einzelaktivitäten zurückzuziehen.“

Carsten Ludowig, Geschäftsführer hamburg.de: „hamburg.de ist eine Erfolgsgeschichte, die wir gemeinsam mit den Gesellschaftern realisieren konnten. Ich danke Axel Springer, dass sie uns über einen Zeitraum von zehn Jahren mit umfassender Erfahrung in der Weiterentwicklung digitaler Geschäftsmodelle unterstützt haben. Wir freuen uns, mit unseren weiteren Gesellschaftern jetzt das nächste Kapitel in der Geschichte unseres Stadtportals zu schreiben.“

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Senat der FHH sowie der Kartellbehörde.

Berliner Morgenpost baut Berichterstattung in Reinickendorf aus und eröffnet neues Redaktionsbüro im Bezirk

BERLIN / ESSEN. FUNKE investiert weiter in der Hauptstadt: Die Berliner Morgenpost baut ihre Berichterstattung im Norden aus und bringt täglich News aus dem neuen Redaktionsbüro Reinickendorf. Das dreiköpfige Team berichtet in einem eigenständigen Lokalteil über alles, was im Kiez passiert – von Hermsdorf über Tegel bis Heiligensee. Unterstützt wird die neue Redaktion dabei von Fotografen und dem Videoteam der Berliner Morgenpost. Das neue Angebot läuft sowohl in der klassischen Ausgabe im nordischen Format als auch in der Tabloid-Version Berliner Morgenpost Kompakt sowie in der E-Paper-Ausgabe.

Im vergangenen Jahr hatte FUNKE eine intensive Markforschung zur Weiterentwicklung des Print- und Digital-Angebotes der Hauptstadtzeitung gestartet. „Ein wichtiger Wunsch in den Gesprächen war: Noch mehr Themen von vor Ort. In der Folge beginnen wir nun mit einer intensiven Berichterstattung aus dem Bezirk – zunächst in Reinickendorf“, sagt Chefredakteur Carsten Erdmann. Hier im Berliner Norden ist die Berliner Morgenpost bereits heute die meistgelesene Abonnentenzeitung. Die Reinickendorf-Ausgabe hat eine Auflage von rund 8.000 Exemplaren mit einer Abonnentenquote von mehr als 90 Prozent – so erreicht die Morgenpost-Redaktion mit ihren noch lokaleren Nachrichten rund 22.000 Leser im Bezirk.

Mehr Reinickendorf gibt es auch an anderer Stelle im Blatt: Die Redaktion erweitert die Doppelseite „Berlinlive“ um ausführliche Veranstaltungstipps für den Bezirk. Carsten Erdmann: „Wir glauben, dass eine qualitativ hochwertige Berichterstattung über das nächste Umfeld in einer Millionenmetropole genauso wichtig ist wie jene Themen, die die ganze Stadt bewegen.“

In den kommenden Wochen analysiert das Morgenpost-Team in ständigem Austausch mit den Lesern das neue Angebot. „Wenn das Projekt in Reinickendorf  erfolgreich ist, kann das ein Modell für weitere Kieze in Berlin sein“, sagt Carsten Erdmann.

Ein Imagevideo zum neuen Angebot gibt es hier.

 

Axel Springer schließt Immobilientransaktionen erfolgreich ab

Norwegischer Staatsfonds erwirbt Axel-Springer-Neubau / Axel-Springer-Passage geht an Blackstone und QUINCAP / Gesamtkaufpreis für beide Immobilien beträgt 755 Millionen EUR

Der Verkaufsprozess für den im Bau befindlichen Axel-Springer-Neubau in Berlin sowie für die nahe gelegene Axel-Springer-Passage traf auf große Nachfrage von institutionellen sowie privaten Investoren und konnte zu einem Verkaufspreis in Höhe von insgesamt 755 Millionen EUR erfolgreich abgeschlossen werden.

Für den von Architekt Rem Koolhaas (Büro OMA) entworfenen Axel-Springer-Neubau, dessen Fertigstellung im Dezember 2019 vorgesehen ist, wurde am 14. Juli 2017 ein Kaufvertrag mit einer Gesellschaft des norwegischen Staatsfonds Norges Bank Real Estate Management geschlossen, der automatisch in Kraft tritt, sobald der Neubau weitgehend fertiggestellt ist. Der 13-geschossige Gebäudekomplex mit insgesamt ca. 52.200 qm Gesamtmietfläche befindet sich auf dem rund 10.000 qm großen Areal im Herzen Berlins am ehemaligen Mauerstreifen in der Zimmerstraße und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den bestehenden Bürogebäuden des Unternehmens. Axel Springer wird den Neubau langfristig zurückmieten.

Neuer Eigentümer der im Jahr 2004 eröffneten Axel-Springer-Passage sind Blackstone Real Estate Partners Europe V („Blackstone“) und QUINCAP Investment Partners („QUINCAP“). Ein entsprechender Kaufvertrag wurde am 05. Juli 2017 unterzeichnet und wird mit Kaufpreiszahlung und Übergabe des Gebäudes Ende 2017 vollzogen. Das zehngeschossige Gebäude mit insgesamt ca. 52.700 qm Gesamtmietfläche grenzt an die bei Axel Springer verbleibenden Hochhäuser. Axel Springer wird auch nach Verkauf der Immobilie den wesentlichen Teil der Gesamtfläche bis Ende 2020 nutzen.

Dr. Julian Deutz, Vorstand Finanzen und Personal der Axel Springer SE: „Wir freuen uns über das große Interesse an unseren Berliner Immobilien und darüber, dass wir diese Transaktion so zügig abschließen konnten. Der erzielte Verkaufspreis liegt deutlich über unseren ursprünglichen Erwartungen. Die zusätzliche Liquidität können wir für künftige digitale Wachstumsinitiativen einsetzen. Der Axel-Springer-Neubau ist für uns wichtig, um den kulturellen Wandel des Unternehmens zu vertiefen. Ob wir das Gebäude besitzen oder mieten, ist dabei unerheblich.“

Bei beiden Transaktionen wurde Axel Springer von JLL und Hengeler Mueller beraten.

Als Senior Advisor des Vorstands der Axel Springer SE begleitete Patrick Reich, Managing Partner der Caleus Capital Investors, beide Transaktionen.