DER SPIEGEL, SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL TV mit gemeinsamen Schwerpunktthema „Soziale Gerechtigkeit“

Nachrichten-Magazin mit Titelsplit und veränderter Heftstruktur / Einwöchiger Themenschwerpunkt auf der Nachrichten-Site / Dokumentation für das ZDF

Zwei Monate vor der Bundestagswahl, zum Auftakt der heißen Wahlkampfphase, werden sich DER SPIEGEL, SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL TV in der kommenden Woche gemeinsam dem Thema „Soziale Gerechtigkeit“ widmen. Denn: Laut Statistik geht es dem Land so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr, gleichzeitig wächst das Gefühl, dass die Gesellschaft sich auseinander bewegt. Deutschland – ein gespaltenes Land.

DER SPIEGEL präsentiert in seiner Ausgabe 31/2017, die morgen erscheint und in der digitalen Version bereits heute um 18 Uhr verfügbar ist, ein ganzes Heft über die Lage der Nation. Die Redaktion beschreibt in Reportagen, Analysen, Interviews und Reports, wie die Deutschen leben, wie sie denken. SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer: „Wir wollten das Land erkunden, in dem wir leben, wir wollen es verstehen, wir wollten in das Leben und das Denken seiner Menschen hineinschauen. Wir lassen Schüler, Rentner, arme und wohlhabende Deutsche, ein lesbisches Elternpaar, eine syrische Familie, die nun in Hamburg lebt, zu Wort kommen. Drei Familien haben uns einen Blick in ihre Haushaltsbücher gewährt. Dieser SPIEGEL ist anders, aber es ist ein SPIEGEL, denn natürlich schreiben wir auch die Kartell-Enthüllungen fort.“

Mit Beiträgen über die Politik und die Wirtschaft in unserem Land wird das Bild von der Lage der Nation vervollständigt. Analysen beschreiben Deutschlands Rolle in der Welt, die Versäumnisse der SPD und die Aussichten für die Konjunktur. Alexander Osang hat die Bundeskanzlerin begleitet. „Das Ergebnis ist ein Blick auf das Leben in Deutschland kurz vor der Bundestagswahl“, so Brinkbäumer.

Für dieses Projekt hat der SPIEGEL seine gewohnte Heftstruktur verändert. Aufbau, Layout und Bildsprache unterscheiden sich von anderen SPIEGEL-Heften, die gewohnte Ressortstruktur wurde aufgelöst. Außerdem erscheint die Ausgabe mit einem Titelsplit. Der Karikaturist Nishant Choksi hat von Brighton aus auf unser Land geschaut und sechs Titelbilder für den neuen SPIEGEL gezeichnet. Auf Beiträge zur aktuellen Lage wird aber auch in dieser Ausgabe nicht verzichtet. Am Ende des Heftes thematisieren alle Ressorts noch einmal die wichtigsten Ereignisse der Woche.

Eine der Leitfragen des Heftes war: Ist Deutschland gerecht? Und SPIEGEL ONLINE wird sich in der kommenden Woche ebenfalls in einem Schwerpunkt mit dem Thema „Soziale Gerechtigkeit“ auseinandersetzen. In einem Essay wird eine Annäherung an den Begriff unternommen, eine Reportage beschreibt das Stadt-Land-Gefälle anhand zweier Familien, ein Videoteam begleitet eine Putzfrau bei ihrer Arbeit. Mit Analysen, einer exklusiven Umfrage, Experteninterviews und Infografiken wird die aktuelle Situation im Land beschrieben.

„Viele Menschen haben in Deutschland den Eindruck, dass Bildungschancen und Vermögen ungerecht verteilt sind. Die Frage, wer die Bürger beim Thema soziale Gerechtigkeit überzeugen kann, wird die Wahl mitentscheiden. Wir berichten, wie gerecht es in Deutschland tatsächlich zugeht und welche Ideen für mehr Gerechtigkeit sorgen könnten“, sagt Barbara Hans, Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE.

Am Dienstag, dem 1. August, wird im ZDF um 21 Uhr die von SPIEGEL TV produzierte Dokumentation „Wirtschaftswunder – Wer gewinnt beim Aufschwung?“ gesendet. Deutschland, in den 90er Jahren noch als „kranker Mann Europas“ verspottet, hat einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. In dem Film wird nach den historischen Wendepunkten gefragt, wie konnten Vereinigung, Globalisierung sowie Finanz- und Eurokrise so erfolgreich bewältigt werden und vor allem: Wer sind die Gewinner des Aufschwungs, wer zahlt die Zeche?

Steffen Haug, Chefredakteur von SPIEGEL TV: „Der Glaube an eine bessere Zukunft ist erschüttert, denn der Aufschwung kommt nicht bei allen an. Viele Arbeitnehmer bis weit in die Mitte der Gesellschaft sind verunsichert. In unserer Dokumentation zeigen wir beide Seiten: Die Gewinner, die zunehmend von der wirtschaftlichen Entwicklung profitieren und eine neue Angstgesellschaft, in der die Sorge vor dem sozialen Abstieg wächst.“

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