Axel Springer Akademie entwickelt junges Politik-Format auf WhatsApp

„shotty“ ist speziell für Erstwähler konzipiert

Politikverdrossen, uninteressiert und schlecht gebildet – das sind gängige Vorurteile gegenüber Jugendlichen in Deutschland. Die Nachwuchsjournalisten der Axel Springer Akademie wollen das nicht hinnehmen. Erkenntnis ihrer Recherchen: 18- bis 22-Jährige haben großes Interesse an politischen Themen, wenn sie ihrem Mediennutzungsverhalten entsprechend aufbereitet sind. Deshalb starten die Reporter am Montag, 5. Juni 2017, „shotty“, ein speziell für WhatsApp als Distributionskanal entwickeltes junges Politik-Format.

„WhatsApp ist mit Abstand die beliebteste Smartphone-Anwendung bei Jugendlichen in Deutschland und deshalb die perfekte Plattform, um diese Zielgruppe von immerhin 3,5 Millionen Menschen auch für politischen Journalismus zu gewinnen“, sagt Marc Thomas Spahl, Direktor der Axel Springer Akademie.

Unter dem Motto „Gönn Dir Info“ berichten die Reporter eine Woche lang auf WhatsApp über aktuelle Themen wie den Kampf gegen Plastikmüll, die Radikalisierung junger Menschen oder die Gefahren von „Sexting“. Dabei wollen sie informieren und zugleich konstruktive Lösungsvorschläge aufzeigen.

Auf welche Gesetze kann ich mich berufen, wenn jemand intime Bilder von mir weiterverschickt? Wer legt fest, dass ich ohne bestimmten Numerus clausus viele Fächer nicht studieren darf und wer hilft mir bei der Orientierung? Um diese und andere Fragen via WhatsApp zu beantworten, sprechen die Macher mit Experten, Politikern und vor allem direkt mit ihren Usern.

In den Tag startet „shotty“ mit einem morgendlichen Briefing per Sprachnachricht. Ein Reporter führt anschließend im WhatsApp-Status durch das jeweilige Schwerpunktthema des Tages – mit spannenden Protagonisten und „Behind the Scenes“-Eindrücken von den Recherchen vor Ort. Am Abend vertieft das „shotty“-Team dann live auf Facebook die Themen mit Betroffenen und Experten und bietet den Usern die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an die Gäste zu stellen. Ein spätabendliches WhatsApp-Memo mit den letzten News rundet die Berichterstattung ab. Außerdem ist das Team jederzeit für die Fragen und Anregungen seiner User auf WhatsApp erreichbar.

So kann man bei „shotty“ mitmachen:

Einspeichern der Nummer in den Kontakten: 0174 6242129

Senden einer WhatsApp-Nachricht mit dem Wort START

Das „shotty“-Team macht auch auf den folgenden Social-Media-Kanälen seine Arbeit transparent:

Facebook: @shottynews

Instagram: @shotty_news

Twitter: @shotty_news

Über die Axel Springer Akademie

Die Axel Springer Akademie gilt als fortschrittlichste Journalistenschule im deutschsprachigen Raum. Sie bietet jährlich bis zu 40 Talenten die Möglichkeit, crossmedialen Journalismus von Grund auf zu lernen. Für ihre Digital-Projekte wurde die Akademie, die auch ein Think Tank des Verlags ist, vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Nannen-Preis, dem Grimme Online Award und dem European Digital Media Award des Weltzeitungsverbandes. Mehr Infos, auch zum Bewerbungsverfahren, unter: www.axel-springer-akademie.de

Trends im Journalismus 2016 (1) – Snapchat

Snap Me If You Can – Wer Snapchat ignoriert, wird untergehen!

Snapchat ist spätestens seit der re:publica auch in Deutschland angekommen. 100 Millionen Menschen sind täglich aktiv und generieren mehr als 10 Milliarden Videoviews pro Tag. Doch was macht die App aus? Wie funktioniert Snapchat und wie kann ich es für mich nutzen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Philipp Steuer in diesem Webinar.

„Freie und verantwortungsvolle Medien sind Grundlage jeder Demokratie“

Bischof Dr. Gebhard Fürst zur Debatte um „Fake News“ in der Öffentlichkeit

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Zur Debatte um ein Gesetz gegen Falschmeldungen (Fake News) und den Umgang mit Sozialen Netzwerken erklärt der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart):

„Zu Recht ist in den letzten Wochen des Jahres 2016 auf die Gefahren durch Fake News in den Sozialen Netzwerken aufmerksam gemacht worden. Dabei wurde auch auf eine mögliche externe Einflussnahme auf die Politik in Deutschland, insbesondere mit Blick auf die Bundestagswahl im kommenden September, hingewiesen.

Ich begrüße, dass die Koalition sich jetzt dieses Themas verstärkt annehmen will. Positiv sehe ich auch den in der vergangenen Woche vollzogenen Zusammenschluss internationaler Medien zum Netzwerk ‚First Draft Coalition‘, der ebenfalls ein bedeutender Schritt im Kampf gegen Falschmeldungen ist.

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32 Millionen Follower auf dem Twitter-Account des Papstes

Der spanische Account führt mit 12,5 Millionen Followern

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(Zenit.org) Der Twitter-Account von Papst Franziskus startete das neue Jahr 2017 mit 32 Millionen Followern. Am 1. Januar, dem 50. Welttag des Friedens, veröffentlichte der italo-argentinische Papst folgende Kurzbotschaft auf seinem Account: „Vertrauen wir Maria, der Heiligsten Gottesmutter, das neue Jahr an, damit Frieden und Barmherzigkeit auf der ganzen Welt gedeihen mögen“. Am Silvestertag lautete seine Botschaft: „Denken wir am Ende eines Jahres an die Tage, Wochen und Monate, die wir gelebt haben, um zu danken und alles dem Herrn zu schenken.“ – Weiterlesen