CATO: Das neue Magazin aus Berlin ist da

CATO ist das neue, meinungsbildende Magazin, das für den vergessenen Wert des Bewahrens eintritt. Es erscheint in einer Startauflage von 50.000 Exemplaren und liegt erstmals am 8. September 2017 deutschlandweit am Kiosk. Das Magazin erscheint alle zwei Monate und bietet Orientierung im Hinblick auf Politik, Kultur, Religion, Alltag und Familie. Das Eigene und das Gefühl dafür werden gestärkt. CATO verbindet den Konservatismus mit Genuß und Lebensfreude.

»Deutschland glaubt sich offen, verbietet sich aber die Freude am Bewahren. CATO soll das ändern. Wer die Sturmflut kommen sieht, baut einen Deich oder eine Arche. Wir haben uns für die Arche entschieden, denn an Bord ist immer etwas los«, erklärt CATO-Chefredakteur Andreas Lombard zur Einführung des neuen Magazins.

Das Schwerpunktthema des ersten Heftes lautet kurz vor der Bundestagswahl »Die Zukunft der Republik«. Zu den namhaften Autoren zählen der belgische Althistoriker David Engels mit einem Beitrag über Cato d.J., der französische Philosoph Pierre Manent (»Die Tragödie der Republik«), der Philosoph Sir Roger Scruton mit einem Essay über Prinz Charles’ Mustersiedlung Poundbury in Dorset sowie der Autor Karlheinz Weißmann (»Brexit in das Reale«). Weitere bekannte Autoren sind Michael Klonovsky, Thorsten Hinz und Sebastian Hennig.

Das CATO-Format gestattet mit 30 x 23 cm ein großzügiges, »atmendes« Layout. Essay, Bildstrecke, Interview, Reportage und das bunt gemischte »Kaleidoskop« wechseln einander ab, ergänzt um Rubriken wie »Hausbesuch«, »Gefährdete Gesten«, »Was ist deutsch?« und »Retro News«. Auf 90 bis 100 Seiten schlägt CATO einen Bogen von der Politik über Kunst und Geschichte zu Lebensformen und Warenwelten.

Der rechte „Revolutionär“ von Goldman Sachs: STEVE BANNON – DER TRUMP-FLÜSTERER

Nach den ersten 100 Tagen der Amtszeit von Donald Trump drehten der erfahrene Dokumentarfilmer Michael Kirk und das Team der viel beachteten US-Politsendung „Frontline“ ihren dritten Film über den neuen US-Präsidenten.

Nach „Amerika hat die Wahl – Clinton gegen Trump“, den ARTE im Vorfeld der Wahlen gezeigt hat, und der Dokumentation „Präsident Donald Trump“ beschreibt die neue Chronik die Funktionsstörungen in Trumps engstem Beraterkreis: brisante Statements, Machtkämpfe, ideologische Meinungsverschiedenheiten.

Gestützt auf zahlreiche Insiderquellen enthüllt die Dokumentation, wie derzeit hinter den Kulissen des Weißen Hauses die Weichen für die Zukunft des Landes gestellt werden. Im Zentrum dieser politischen Investigation steht Trumps Chefstratege Stephen K. Bannon – wichtigster Mann im Weißen Haus und Sprachrohr der ultrarechten Alt-Right-Bewegung. Der Einreisestopp für Muslime und das Dekret vom 28. Januar 2017 zum Umbau des Nationalen Sicherheitsrats NSC, einem Gremium, das alle wichtigen außen- und sicherheitspolitischen Beschlüsse vorbereitet, gehen auf Bannons Konto.

Zum besseren Verständnis der ideologischen Standpunkte des Hardliners befasst sich die Dokumentation mit seiner Vergangenheit: Als Sohn irischer Einwanderer wurde er 1953 in Norfolk geboren. Nach der Schule verpflichtete er sich bei der US-Marine, diente als Offizier auf einem Zerstörer, danach studierte er Betriebswirtschaft in Harvard. Seine Laufbahn führte ihn vom Investmentbanker, unter anderem bei Goldman Sachs, zum militärischen Berater der amerikanischen Marine und Herausgeber der rechtspopulistischen Internetseite „Breitbart News“.

Die Dokumentation zeichnet Überschneidungen von Bannons Werdegang und dem anderer Schlüsselfiguren aus Trumps Team nach: Darunter der Justizminister Jeff Sessions und der oberste Berater und Redenschreiber von Donald Trump, Stephen Miller, jung und erzkonservativ. Anhand von Themen wie Islam und Einwanderung bis hin zur Stellung Amerikas in der Welt untersucht Michael Kirk die Einflüsse der Trump-Flüsterer auf die Weltsicht des US-Präsidenten.

DER SPIEGEL, SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL TV mit gemeinsamen Schwerpunktthema „Soziale Gerechtigkeit“

Nachrichten-Magazin mit Titelsplit und veränderter Heftstruktur / Einwöchiger Themenschwerpunkt auf der Nachrichten-Site / Dokumentation für das ZDF

Zwei Monate vor der Bundestagswahl, zum Auftakt der heißen Wahlkampfphase, werden sich DER SPIEGEL, SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL TV in der kommenden Woche gemeinsam dem Thema „Soziale Gerechtigkeit“ widmen. Denn: Laut Statistik geht es dem Land so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr, gleichzeitig wächst das Gefühl, dass die Gesellschaft sich auseinander bewegt. Deutschland – ein gespaltenes Land.

DER SPIEGEL präsentiert in seiner Ausgabe 31/2017, die morgen erscheint und in der digitalen Version bereits heute um 18 Uhr verfügbar ist, ein ganzes Heft über die Lage der Nation. Die Redaktion beschreibt in Reportagen, Analysen, Interviews und Reports, wie die Deutschen leben, wie sie denken. SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer: „Wir wollten das Land erkunden, in dem wir leben, wir wollen es verstehen, wir wollten in das Leben und das Denken seiner Menschen hineinschauen. Wir lassen Schüler, Rentner, arme und wohlhabende Deutsche, ein lesbisches Elternpaar, eine syrische Familie, die nun in Hamburg lebt, zu Wort kommen. Drei Familien haben uns einen Blick in ihre Haushaltsbücher gewährt. Dieser SPIEGEL ist anders, aber es ist ein SPIEGEL, denn natürlich schreiben wir auch die Kartell-Enthüllungen fort.“

Mit Beiträgen über die Politik und die Wirtschaft in unserem Land wird das Bild von der Lage der Nation vervollständigt. Analysen beschreiben Deutschlands Rolle in der Welt, die Versäumnisse der SPD und die Aussichten für die Konjunktur. Alexander Osang hat die Bundeskanzlerin begleitet. „Das Ergebnis ist ein Blick auf das Leben in Deutschland kurz vor der Bundestagswahl“, so Brinkbäumer.

Für dieses Projekt hat der SPIEGEL seine gewohnte Heftstruktur verändert. Aufbau, Layout und Bildsprache unterscheiden sich von anderen SPIEGEL-Heften, die gewohnte Ressortstruktur wurde aufgelöst. Außerdem erscheint die Ausgabe mit einem Titelsplit. Der Karikaturist Nishant Choksi hat von Brighton aus auf unser Land geschaut und sechs Titelbilder für den neuen SPIEGEL gezeichnet. Auf Beiträge zur aktuellen Lage wird aber auch in dieser Ausgabe nicht verzichtet. Am Ende des Heftes thematisieren alle Ressorts noch einmal die wichtigsten Ereignisse der Woche.

Eine der Leitfragen des Heftes war: Ist Deutschland gerecht? Und SPIEGEL ONLINE wird sich in der kommenden Woche ebenfalls in einem Schwerpunkt mit dem Thema „Soziale Gerechtigkeit“ auseinandersetzen. In einem Essay wird eine Annäherung an den Begriff unternommen, eine Reportage beschreibt das Stadt-Land-Gefälle anhand zweier Familien, ein Videoteam begleitet eine Putzfrau bei ihrer Arbeit. Mit Analysen, einer exklusiven Umfrage, Experteninterviews und Infografiken wird die aktuelle Situation im Land beschrieben.

„Viele Menschen haben in Deutschland den Eindruck, dass Bildungschancen und Vermögen ungerecht verteilt sind. Die Frage, wer die Bürger beim Thema soziale Gerechtigkeit überzeugen kann, wird die Wahl mitentscheiden. Wir berichten, wie gerecht es in Deutschland tatsächlich zugeht und welche Ideen für mehr Gerechtigkeit sorgen könnten“, sagt Barbara Hans, Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE.

Am Dienstag, dem 1. August, wird im ZDF um 21 Uhr die von SPIEGEL TV produzierte Dokumentation „Wirtschaftswunder – Wer gewinnt beim Aufschwung?“ gesendet. Deutschland, in den 90er Jahren noch als „kranker Mann Europas“ verspottet, hat einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. In dem Film wird nach den historischen Wendepunkten gefragt, wie konnten Vereinigung, Globalisierung sowie Finanz- und Eurokrise so erfolgreich bewältigt werden und vor allem: Wer sind die Gewinner des Aufschwungs, wer zahlt die Zeche?

Steffen Haug, Chefredakteur von SPIEGEL TV: „Der Glaube an eine bessere Zukunft ist erschüttert, denn der Aufschwung kommt nicht bei allen an. Viele Arbeitnehmer bis weit in die Mitte der Gesellschaft sind verunsichert. In unserer Dokumentation zeigen wir beide Seiten: Die Gewinner, die zunehmend von der wirtschaftlichen Entwicklung profitieren und eine neue Angstgesellschaft, in der die Sorge vor dem sozialen Abstieg wächst.“

Katholischer Medienpreis 2017

Sechs Nominierungen und „Sonderpreis der Jury“

Der Katholische Medienpreis wird am 16. Oktober 2017 in Bonn verliehen. Die Jury des Medienpreises hat erstmalig in den Kategorien „Elektronische Medien“ und „Printmedien“ jeweils drei Beiträge als preiswürdig nominiert. Die von der Jury aus den Nominierten ausgewählten Preisträger werden beim Festakt bekanntgegeben. Den Nominierten, die den Preis nicht erhalten haben, wird eine Urkunde verliehen, die die „Auszeichnung journalistisch WERTvoll“ ersetzt. Der Katholische Medienpreis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert und wird in den Kategorien „Elektronische Medien“ und „Printmedien“ vergeben. Erstmals wird auch ein mit 2.000 Euro dotierter „Sonderpreis der Jury“ verliehen. Mit dem Sonderpreis können Journalisten beispielsweise für ein innovatives, ungewöhnliches Format (speziell im Bereich Online), für einen bemerkenswerten Essay oder Kommentar, für ihr Lebenswerk oder andere besondere journalistische Verdienste ausgezeichnet werden.

Seit 2003 wird der Katholische Medienpreis jährlich von der Deutschen Bischofskonferenz zusammen mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten e. V. (GKP) und dem Katholischen Medienverband e. V. (KM.) ausgeschrieben. „Ausgezeichnet werden Beiträge, die die Orientierung an christlichen Werten sowie das Verständnis für Menschen und gesellschaftliche Zusammenhänge fördern, das humanitäre und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zum Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften, Religionen, Kulturen und Einzelpersonen beitragen“, hieß es in der diesjährigen Ausschreibung.

Die Jury des Katholischen Medienpreises besteht aus sechs Personen und wird vom Vorsitzenden der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart), geleitet. Die weiteren Mitglieder sind Albert Herchenbach (ehemaliger Chefredakteur stadtgottes, Nettetal), Wolfgang Küpper (Redaktionsleiter Bayerischer Rundfunk Religion und Orientierung, München), Stefan Kläsener (Chefredakteur im Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag, Flensburg), Andreas Kuschbert (Chefredakteur Heinrichsblatt, Bamberg) und Frank Windeck (Konrad-Adenauer-Stiftung, Bonn).

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Rote Karte für den Urlaubsstress: Entspannende und inspirierende Reiseziele, die einfach naheliegend sind

„Endlich mal durchatmen“, lautet das passende Urlaubsmotto der aktuellen Sommerausgabe von „der pilger – Magazin für die Reise durchs Leben“. (Bild: „der pilger“)

Speyer. Sommer, Sonne, Stress! Wer im hektischen Alltag ständig auf Hochtouren läuft, dem fällt das Abschalten im Urlaub meist schwer. Kreisen die Gedanken weiter um den Job oder Probleme daheim, dann wird sogar ein Traumstrand schnell zur Belastung. Experten sprechen von einer „Liegestuhl-Depression“, wenn die Angst, sich nicht richtig zu erholen, zu neuem Stress führt und den Erholungswert weiter schmälert …

Um in der Ferienzeit richtig durchatmen zu können, braucht es oftmals gar nicht so viel. Wer in der sprichwörtlich schönsten Zeit des Jahres auch innerlich zur Ruhe kommen will, der muss meist gar nicht weit reisen. Ob auf dem Land oder in der Großstadt – es finden sich überall in Deutschland und Österreich besonders schöne und spirituelle Reiseziele, an denen man die Seele herrlich baumeln und den Gedanken freien Lauf lassen kann.

Unter dem Motto „Zehn inspirierende Orte für die Ferienzeit“ werden in der aktuellen Sommerausgabe des Magazins „der pilger“ jetzt besondere Kraftorte zum spirituellen Auftanken vorgestellt.

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Fast wie aus einem Stanley Kubrick-Film

N24 zeigt Beethovens 9. Sinfonie in der Elbphilharmonie und die Bilder von Hamburgs Straßen im Splitscreen und 230.000  Zuschauer sind auf N24 und WELT.de dabei


19 Stunden live aus Hamburg und ganz nah dran – hohe Reichweiten auf allen Kanälen

Ein Jahr Vorbereitung und das ganze Team rund um die Uhr im Einsatz, vor Ort und im Studio. Seit Donnerstag früh sendet N24 live vom G20-Gipfel aus Hamburg. 16 Stunden am Donnerstag. Gestern 19 Stunden. Die Reporter ganz nah dran, wirklich mitten im Geschehen. Klar, differenziert und – ja – auch mutig.

Kurz vor 20 Uhr dann ein einmaliger Fernsehmoment: Eine ganze Stunde lang überträgt N24 überträgt das Konzert in der Elbphilharmonie ohne Kommentierung – nur Beethovens 9. Sinfonie dirigiert von Kent Nagano im Ton. Auf dem Bildschirm im Splitscreen zum einen das Konzert für die G20-Staats- und Regierungschefs und zum anderen die Auseinandersetzungen auf Hamburgs Straßen. Gegensätze, wie sie kaum größer sein können. 180.000 Menschen sind vor den Fernsehern dabei und noch einmal ca. 50.000 auf WELT.de.

In den Social Networks reagieren die Zuschauer:

„Fast wie aus einem Stanley Kubrick-Film“ (@KarinStrobl)

„Respekt @N24 Klasse Bilder. Politiker lauschen in der #elphilarmonie der „Ode an die Freude“, während draußen Straßenkämpfe geführt werden“ (@spom_heike).

„N24 zeigt #elbphilarmonie und#Demo gleichzeitig. James Bond Regisseure sind neidisch. (@simon_mag)

„Rechts: Menschen werden Brüder Links: Nicht.“ (@fhomburger).

Die Zahlen

TV: 2,9 Prozent Markanteil bei Erwachsenen 14- bis 49-Jährigen (2,4 Prozent bei Zuschauern ab 3 Jahre). Stärkster Slot um 23.40 Uhr mit 9 Prozent Marktanteil 14/49.

Digital: 7 Millionen Video Views insgesamt, davon 2,8 Millionen auf WELT.de. Der N24-Livestream war teilweise auch bei BILD zu sehen. So kamen 21.000 Views hinzu.

Quelle: AGF in Zusammenarbeit mit GfK und DAP/TV Scope 6.1/N24/ eigene Berechnungen

SPIEGEL ONLINE baut Berichterstattung zum G20-Gipfel deutlich aus – auch auf Englisch

SPIEGEL ONLINE wird für den G20-Gipfel seine Berichterstattung deutlich intensivieren. „Wenn sich die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Hamburg treffen, wird die Redaktion von SPIEGEL ONLINE ausführlich über den Gipfel und die Ereignisse in der Stadt berichten – und das rund um die Uhr auf unterschiedlichen Kanälen“, sagt Barbara Hans, Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE.

Für das bevorstehende Großereignis hat die Redaktion ein ressortübergreifendes, 20-köpfiges Reporterteam zusammengestellt, das von verschiedenen Orten in Hamburg berichtet. Sechs weitere Reporter sind vor Ort im Gipfelzentrum. Ein Livestream und ein Liveblog bilden das Geschehen in Echtzeit ab, Analysen und Kommentare ordnen es ein.

Deutlich ausgebaut hat die Redaktion das Team von SPIEGEL ONLINE INTERNATIONAL um Daryl Lindsey und Charles Hawley. Ein englischsprachiger Newsblog wird das umfangreiche Angebot auf der Seite ergänzen, so dass sich auch internationale Leser über das Geschehen in Hamburg live informieren können.

Am Freitag werden SPIEGEL-ONLINE-Reporter an Snapchat „Our Stories“ teilnehmen und von vor Ort in Snaps berichten. „Our Stories“ wird übersetzt und international ausgespielt.

Alle Artikel und Videos finden Sie unter: www.spiegel.de/G20

BILD am SONNTAG und BARMER stellen Studie zur Lebensqualität und Lebenszufriedenheit von Berufstätigen in Deutschland vor

Für viele Deutsche entspricht das Leben ihren Idealvorstellungen / Insbesondere Einkommen, Familie, Kinder und Freunde haben einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität / Technologische und emotionale Arbeitsanforderungen belasten / Unternehmen können Lebenszufriedenheit aktiv fördern / Studie der Universität St. Gallen / Mehr als 8.000 Teilnehmer wurden befragt

Die Deutschen schätzen ihre Lebenszufriedenheit weitestgehend positiv ein. Für 49,4 Prozent aller berufstätigen Deutschen entspricht das Leben in den meisten Bereichen ihren Idealvorstellungen. Weitere 33,9 Prozent stimmen dieser Aussage zumindest teilweise zu. Das geht aus einer Studie der Universität St. Gallen unter Leitung von Professor Dr. Stephan Böhm hervor, die heute im Axel Springer Haus in Berlin vorgestellt wurde. Für die Studie mit dem Titel „Lebensqualität und Lebenszufriedenheit von Berufstätigen in der Bundesrepublik Deutschland“ wurden mehr als 8.000 deutsche Arbeitnehmer im April dieses Jahres befragt. Die Untersuchung entstand im Auftrag der BARMER in Kooperation mit BILD am SONNTAG.

Anlässlich der Präsentation der Studie sagte Andrea Nahles (SPD), Bundesministerin für Arbeit und Soziales: „Die Studie zeigt eindrucksvoll, wie viele Menschen mit ihrem Leben zufrieden sind, das ist ein erfreuliches Ergebnis. Quelle der Lebenszufriedenheit ist für viele Menschen die Arbeit  – aber nicht für alle: Jeder Fünfte ist mit seiner Arbeit gar nicht zufrieden. Die Ergebnisse zeigen auch, die positiven Einschätzungen sind kein Selbstläufer. Unternehmen, Arbeitgeber und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Sozialpartner und Politik müssen gemeinsam daran arbeiten, die Arbeitswelt von morgen menschlicher zu gestalten. Das „Weißbuch Arbeiten 4.0“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales beschäftigt sich mit der Zukunft der Arbeit, mit guter Arbeit im Digitalen Wandel. Klar ist: wenn wir gute Arbeit erhalten und schaffen wollen, kommt es vor allem auf die Betriebe selbst an, denn sie kennen die Bedürfnisse der Beteiligten am besten. Viele erproben ne
ue Formen der Arbeitsgestaltung, deshalb fördere ich beim Thema Arbeitszeit betriebliche Lern- und Experimentierräume, um herauszufinden, ob mehr Flexibilität und mehr Selbstbestimmung mit Schutz vor Überlastung zusammengehen. Denn: Gute Arbeit lässt sich nicht durch Gesetze allein verordnen. Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, profitieren auch alle – die Unternehmen und die Beschäftigten in Deutschland.“

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Journalismusdialog mit Heiko Maas und Patrick Walker

Hamburg (ots) – Gruner + Jahr, die Media Group Medweth, der SPIEGEL-Verlag und die ZEIT Verlagsgruppe laden am 27. Juni 2017 zum Journalismusdialog in der Kalkscheune in Berlin ein. Unter dem Titel „Wege aus der Filter Bubble“ diskutieren u. a. Bundesjustizminister Heiko Maas und Patrick Walker, Director Media Partnerships EMEA, Facebook, die Rolle von Journalismus und Plattformen in Zeiten von Fake News und Alternative Facts.

Der Journalismusdialog von Gruner + Jahr, der Media Group Medweth, dem SPIEGEL-Verlag und der ZEIT Verlagsgruppe bringt die unterschiedlichen Positionen zusammen. Die Veranstaltung dient dem Meinungsaustausch und liefert wichtige Denkanstöße zu der großen gesellschaftspolitischen Debatte dieses Jahres.

Programm:

10 Uhr: Registrierung

10:30 Uhr: Veranstaltungsbeginn

– Gesellschaftspolitischer Impuls: Julia Jäkel, CEO Gruner + Jahr

– Journalistischer Impuls: Susanne Beyer, Stv. Chefredakteurin DER SPIEGEL

– Patrick Walker, Director Media Partnerships EMEA Facebook im Gespräch mit Jochen Wegner, Chefredakteur ZEIT ONLINE

– Impuls aus Marken-Sicht: Frank Vogel, Sprecher der Geschäftsleitung G+J e|MS

– Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, im Gespräch mit Christian Krug, Chefredakteur STERN

Kristijan Aufiero: Was es heißt, ‚pro life‘ zu sein

Paradigmenwechsel im Lebensschutz: Der Vorstandsvorsitzende von Pro Femina e.V. und Leiter des Projekts 1000plus, Kristijan Aufiero, fordert als einer der Hauptredner auf dem zweiten One of Us-Forum in Budapest ein Umdenken im Einsatz für das Leben. ‚Pro life’ zu sein bedeutet, an der Seite der Frau zu stehen! 

Vor über 600 Repräsentanten europäischer Lebensschutz-Organisationen hielt Kristijan Aufiero in Budapest eine Grundsatzrede zu einer neuen Definition von ‚pro life‘. © 1000plus

Budapest/München (1000plus.net), 16. Juni 2017. – Ende Mai zog der kontinentaleuropäische Lebensrechtskongress One of us über sechshundert Repräsentanten von Pro-Life-Organisationen aus ganz Europa in die ungarische Hauptstadt. Vor diesem größten Lebensschutz-Auditorium Europas, zu dem auch prominente Politiker wie der italienische Abgeordnete Rocco Buttiglione, der frühere spanische Innenminister Jaime Mayor Oreja und der ungarische Familienminister Bence Rétvari zählten, hielt Kristijan Aufiero eine Grundsatzrede über die Beratung und Hilfe für Frauen im Schwangerschaftskonflikt.

Als zentrale Botschaft strich der Vorstandsvorsitzende von Pro Femina e.V.heraus, dass „pro life“ völlig neu gedacht werden müsse, ausgehend von einer radikalen Solidarität mit der Frau, die vor der Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung stehe. Die Rede, die einen echten Paradigmenwechsel im Lebensschutz ankündigte, stieß auf breite Zustimmung unter den anwesenden Vertretern europäischer Lebensschutzorganisationen.

Keine Frau wünscht sich die Abtreibung

Als Leiter des Projekts 1000plus, welches seit seiner Gründung im Jahr 2009 bereits über 15.000 Schwangere aus dem ganzen deutschsprachigen Raum beraten hat, erläuterte Kristijan Aufiero, dass keine Frau sich eine Abtreibung wünsche. Vielmehr würden ungeplant Schwangere von außen dazu gedrängt, einen Abbruch vornehmen zu lassen. Meist seien es der Partner, die Familie, die sozialen oder biographischen Umstände, die zu dieser unfreien Entscheidung führen. Aufiero, selbst Vater zweier Kinder und seit über 10 Jahren im Lebensschutz tätig, betonte, dass es trotz aller Widrigkeiten immer eine Möglichkeit für ein Ja zum Leben gebe und dass die Entscheidung für das Leben auch die richtige sei.

Als logische Konsequenz forderte der Vorsitzende von Pro Femina e.V. eine „radikale und fundamentale Solidarität“ mit schwangeren Frauen: „Echte Barmherzigkeit in allem, was wir tun, mit allem, was wir sagen, und mit jedem unserer Gedanken – das ist der Weg, der zu einem Ja zum Leben führt.“ 1000plus sei überzeugt, dass es durch sachliche Informationen, echte Beratung und konkrete Hilfe möglich sei, jeder schwangeren Frau in Europa eine bessere Alternative zur Abtreibung anzubieten.

Gemeinsam für eine Kultur des Lebens in Europa

Nichts sei europäischer als Ungerechtigkeiten zu überwinden, sich unserer Wurzeln zu besinnen und unsere Kultur neu aufzubauen, sagte Kristijan Aufiero, der in Deutschland, Italien und Kroatien aufgewachsen ist und sich seinen Zuhörern als „wirklicher Europäer“ vorstellte. Der Vorstandsvorsitzende der

stärksten pro-life-Frauenhilfsorganisation in Deutschland lud darum die anwesenden Repräsentanten der europäischen Lebensschutzorganisationen zu einer Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg ein, um gemeinsam mehr für Schwangere in Not zu tun.

Mehrere europäische Organisationen kündigten bereits ihren Besuch in München an, um die Arbeit von 1000plus vor Ort kennenzulernen. Auch der italienische Abgeordnete Rocco Buttiglione ermutigte Pro Femina und sagte, der von 1000plus praktizierte Weg der Solidarität mit der Frau sei „der beste Weg“, um Abtreibungen zu verhindern.

Neben der Information, Beratung und Hilfe für Schwangere in Not ist ein Kernanliegen von 1000plus der Aufbau einer „Kultur des Lebens“, wie sie 1995 von Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika Evangelium Vitaeentfaltet wurde: Laut diesem geht darum, „dieser unserer Welt neue Zeichen der Hoffnung zu geben, indem wir bewirken, daß Gerechtigkeit und Solidarität wachsen“ und „den heiligen Wert des menschlichen Lebens vom ersten Augenblick bis zu seinem Ende zu erkennen und das Recht jedes Menschen zu bejahen, daß dieses sein wichtigstes Gut in höchstem Maße geachtet werde.“

Kristijan Aufieros Rede im englischen Original sowie in einer autorisierten deutschen Übersetzung und weitere Informationen über das Projekt 1000plus stehen unter www.1000plus.net/budapest zur Verfügung.