Erzbistum Berlin: Erstes Bistum mit eigenem Podcast

Nachdem der US Podcast Serial eine Welle der Podcasts ausgelöst hat und nun auch Größen, wie der Spiegel eigene Formate produzieren, hat nun auch die Kirche ihren Wert entdeckt.

Es gibt sie schon länger, die Podcasts aus dem katholischem Dunstkreis. Mit der Gretchenfrage oder auch dem Podcast Gott bewahre! ist das katholische Leben in den Podcast Apps dieses Landes durchaus präsent. Doch nun hat das Erzbistum Berlin einen Schritt gewagt und den ersten Podcast eines Bistums in Deutschland gestartet. Wie so oft waren die US Bistümer etwas schneller dabei. So publiziert der Weihbischof von Los Angeles (Kalifornien) Robert Barron schon seit geraumer Zeit die wöchentlich erscheinende Words on Fire Show.

Das Erzbistum Berlin holte sich erfahrene Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projekts, indem esden Podcaster und freien Journalisten Wilhelm Ahrendt an Bord holte. Das Format heißt Gesichter & Geschichten. „Wir wollen mit diesem neuen Medium die Vielfältigkeit unserer Diözese darstellen.“, so Stefan Förner. Das Erzbistum Berlin ist flächenmäßig die zweitgrößte Diözese im deutschsprachigen Raum und erstreckt sich von der Insel Rügen bis in den Spreewald, damit breitet es sich über drei Bundesländer aus.

Die Menschen in unserem Bistum sind so unterschiedlich, wie die Regionen in denen sie leben. So gibt es dünn besiedelte Gebiete in Mecklenburg Vorpommern und urbane Szenekieze in der Stadt Berlin. In jeder Episode wird eine Person aus dem Bistum portraitiert – Priester, Ordensfrauen und Kirchenvolk.

Zu finden sind die Episoden in allen Podcastverzeichnissen, wie iTunes oder Podcaster. Entsprechende Apps zum Hören können kostenlos im Google Play Store geladen werden, oder wer ein iPhone / iPad nutzt kann die vorinstallierte Podcast App nutzen. Suchen Sie einfach nach „Gesichter und Geschichten“.

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Rote Karte für den Urlaubsstress: Entspannende und inspirierende Reiseziele, die einfach naheliegend sind

„Endlich mal durchatmen“, lautet das passende Urlaubsmotto der aktuellen Sommerausgabe von „der pilger – Magazin für die Reise durchs Leben“. (Bild: „der pilger“)

Speyer. Sommer, Sonne, Stress! Wer im hektischen Alltag ständig auf Hochtouren läuft, dem fällt das Abschalten im Urlaub meist schwer. Kreisen die Gedanken weiter um den Job oder Probleme daheim, dann wird sogar ein Traumstrand schnell zur Belastung. Experten sprechen von einer „Liegestuhl-Depression“, wenn die Angst, sich nicht richtig zu erholen, zu neuem Stress führt und den Erholungswert weiter schmälert …

Um in der Ferienzeit richtig durchatmen zu können, braucht es oftmals gar nicht so viel. Wer in der sprichwörtlich schönsten Zeit des Jahres auch innerlich zur Ruhe kommen will, der muss meist gar nicht weit reisen. Ob auf dem Land oder in der Großstadt – es finden sich überall in Deutschland und Österreich besonders schöne und spirituelle Reiseziele, an denen man die Seele herrlich baumeln und den Gedanken freien Lauf lassen kann.

Unter dem Motto „Zehn inspirierende Orte für die Ferienzeit“ werden in der aktuellen Sommerausgabe des Magazins „der pilger“ jetzt besondere Kraftorte zum spirituellen Auftanken vorgestellt.

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Zwei Millionen Mal ein digitales „Amen“

Online-Plattform Amen.de verzeichnet 2.000.000stes Gebet

Auf der Gebetsplattform und Smartphone-App amen.de wurde in knapp vier Jahren über zwei Millionen Mal für die Sorgen anderer Menschen gebetet. Die Themen der knapp 55.000 geposteten Anliegen reichen von Gesundheitsproblemen über berufliche Herausforderungen bis hin zu Schwierigkeiten in der Partnerschaft, so der Initiator und Leiter des Portals, Rolf Krüger.


Das Internet als neuer Ort des Gebets
„Es ist bewegend zu sehen, wie Menschen es wagen, sich über eine App Gott anzuvertrauen, obwohl sie vielleicht nie den Fuß in eine Kirche setzen würden“, so Krüger. „Und auf der anderen Seite ist es toll, wie Christen sich der Kraft des Gebetes sicher sind und für wildfremde Personen beten – um dann sogar mitzubekommen, was Gott getan hat“.

Anonymer und direkter Austausch
Das Konzept ist weltweit einmalig: Gebetsanliegen können ohne Anmeldung auf der Webseite oder über die Smartphone-App eingetragen werden. Das Portal verteilt die Anliegen nach einem Sicherheitscheck durch ein geschultes Team per E-Mail oder die App an über 4.000 Christen, die sich als Beter registriert haben. Im Durchschnitt landet ein Anliegen innerhalb von 100 Minuten bei 10 bis 20 Betern.

Auf einer Statusseite können die Hilfesuchenden dann sehen, wie viele Menschen für ihr Anliegen gebetet haben. Die Beter haben die Möglichkeit, kurze Ermutigungen zu senden, die dort angezeigt werden. Die Kommunikation funktioniert in beide Richtungen: Wenn sich etwas getan hat, kann der Autor des Anliegens „seine“ Beter darüber informieren.

Hoher Stellenwert von Datenschutz und Sicherheit
Um Missbrauch auszuschließen, werden alle Anliegen und Rückmeldungen von der amen.de-Redaktion vor der Freischaltung geprüft. „Gerade bei persönlichen Anliegen und sensiblen Themen ist es uns wichtig, Sicherheit und Datenschutz zu gewährleisten“, erklärt Krüger. So werden zum Beispiel persönlichen Daten grundsätzlich gestrichen, damit kein Nutzer unabsichtlich seine Anonymität aufgibt.

Die Benutzung des überkonfessionellen Portals ist sowohl für Menschen mit Anliegen als auch für die Mitbeter kostenfrei, das Angebot finanziert sich aus Spenden.

Hintergrundinformationen: Amen.de wird vom gemeinnützigen SCM Bundes-Verlag (www.bundes-verlag.net) betrieben und getragen. Der evangelische Zeitschriftenverlag gehört zur Stiftung Christliche Medien mit Sitz in Witten und publiziert christliche Magazine, u.a. die Zeitschriften Family, MOVO und Aufatmen. Seit 1997 betreibt der Verlag außerdem das christliche Community- und Nachrichten-Portal Jesus.de.

Wissenschaft goes online

Verlag Herder erweitert sein digitales Angebot um die theologischen Fachzeitschriften

Für den wissenschaftlichen Diskurs sind sie unverzichtbar: „Diakonia“, „Theologie und Philosophie“, „Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte“ und „Biblische Notizen“ – die theologischen Fachzeitschriften des Verlag Herder, bislang nur als Printausgaben erhältlich, sind seit Anfang Juli ebenso online verfügbar.
 
Auf den jeweiligen Webseiten werden sowohl die aktuellen als auch zurückliegende Ausgaben angeboten, darüber hinaus bietet ein Einzelartikelverkauf bei allen Zeitschriften den gezielten Zugriff auf spezifische Themen. Im Heftarchiv können alle Artikel im Rahmen eines Online-Abos gelesen und genutzt werden. „Wir freuen uns sehr über den neuen Web-Auftritt, da die Zeitschriften mit ihrem hohen Renommee davon auch international profitieren werden“, betont Dr. Stefan Orth, der im Verlag Herder für die theologischen Zeitschriften zuständig ist.
 
Mit dem Ausbau des Herder Online-Angebotes um seine fachwissenschaftlichen Zeitschriften, von denen manche – zum Teil mehrsprachig – bereits seit Jahrzehnten verlegt werden, führt der Freiburger Verlag konsequent seine begonnene Digitalstrategie fort. Neben eBooks, Apps sowie den Homepages der populärwissenschaftlichen Zeitschriften in den Bereichen Theologie, Religion und Pädagogik, können nun auch die verschiedenen akademischen Zielgruppen bei Herder über unterschiedliche Kanäle die für sie relevanten Inhalte beziehen.   
 
Der Verlag Herder, 1798 durch die ersten Herder-Bücher von Bartholomä Herder begründet, ist der führende Verlag für Glaube, Werte und Bildung mit Sitz in Freiburg i. Br. und Niederlassungen in Berlin, München und Rom.

Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2017 verliehen

Anna Woltz und Andrea Kluitmann werden für „Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte“ ausgezeichnet

Zum 28. Mal hat die Deutsche Bischofskonferenz heute den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis verliehen. Die Autorin Anna Woltz und die deutsche Übersetzerin Andrea Kluitmann erhalten die Auszeichnung für das im Carlsen Verlag erschienene Buch „Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte“.

In einem gemeinsamen Festakt des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises und der STUBE, Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur der Erzdiözese Wien, die in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen feiert, übergab der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart) die Preisträgerstatuette an die Übersetzerin Andrea Kluitmann. Die Autorin Anna Woltz konnte nicht zur Preisverleihung anreisen.

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Ordensberufung: Unterwegs im Web: www.salesianersein.at – die neue Website der Salesianer Don Boscos

Zum „Weltgebetstag um geistliche Berufungen“ am 7. Mai präsentieren die Salesianer Don Boscos eine eigene Website zur Ordensberufung.

Wien (OTS) – Unterwegs mit jungen Menschen – unterwegs im Web: Unter der Adresse www.salesianersein.at gibt es Informationen, was Salesianer inspiriert, wie sie leben und arbeiten. Interessierte finden Kurzporträts von Mitbrüdern sowie Angebote für die Vertiefung im Glauben und die Klärung der eigenen Berufung. Im Blog erzählen Salesianer von ihren Alltagserlebnissen und Lernerfahrungen zuletzt von einer Begegnung der Salesianernovizen mit Papst Franziskus.

… damit das Leben junger Menschen gelingt

Derzeit leben und arbeiten 70 Salesianer in Österreich. Die Ausbildungsgemeinschaft für den deutschsprachigen Raum befindet sich seit 2014 im Wiener Salesianum. Neun Mitbrüder in Ausbildung bilden hier eine Studenten-Wohngemeinschaft mit Mehrwert. Im Mittelpunkt stehen Gebet, Studium und die Jugendarbeit.

Dabei bereiten sie sich auf zukünftige Aufgaben vor. Sie studieren Theologie und andere Fächer und besuchen Ausbildungskurse. Zusätzlich arbeiten alle in unterschiedlichen Einrichtungen und Aufgabenfeldern der Jugendarbeit. In diesem Jahr bereitet sich ein Mitbruder auf die Priesterweihe vor, zwei weitere besuchen den Lehrgang für Diakone. Ein junger Mann lebt in der Gemeinschaft mit und plant das Vorbereitungsjahr, das sogenannte Noviziat, in Italien zu beginnen.

Die Salesianer betreuen in Österreich Kindergärten und Schulen, leiten Pfarren und Jugendzentren, führen Wohnheime für Studentinnen und Studenten, für Schülerinnen und Schüler und laden in der Salesianischen Jugendbewegung zu zahlreichen Freizeitaktivitäten und religiösen Angeboten ein. Besonders fördern die Salesianer entsprechend ihrem Ordensauftrag die soziale Jugendarbeit. Im Mittelpunkt stehen Jugendzentren und die Hilfe für minderjährige Asylwerber in Kooperation mit dem „Don Bosco Flüchtlingswerk“ sowie Freiwilligeneinsätze für junge Erwachsene in Ländern des Südens mit dem „Verein Volontariat bewegt“.

Don Bosco (1815-1888): Priester, Jugendapostel und Streetworker Gottes

Don Bosco war Jugendapostel, Pädagoge, Zauberkünstler, Schriftsteller, Sozialarbeiter, begeisterter Priester und Ordensgründer. In der italienischen Industriemetropole Turin begegnete er arbeitslosen und sozial entwurzelten Jugendlichen. Er holte sie von der Straße und nahm sie in seinem „Oratorium“, einem offenen Jugendzentrum, auf. Für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen betrachtete er vier Elemente als wesentlich:
Geborgenheit, Freizeit, Bildung und Glaube. Am 31. Jänner 1888 starb Johannes Bosco. Er wurde am 1. April 1934 heiliggesprochen und wird weltweit als Schutzpatron der Jugend verehrt.

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LutherBILD erscheint zum 500. Jubiläum der Reformation

Sonderbeilage mit 18 Seiten zwischen dem 8. bis 10. Mai 2017 in allen ostdeutschen Ausgaben der BILD sowie in der BZ / Verteilung auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag, an ausgewählten Lutherstätten, durch Unterstützer des Reformationsjubiläums und regionale Unternehmen

Er veränderte mit seinen Thesen die Welt, er war Deutschlands Star im Talar. Zum 500. Jubiläum würdigt BILD Martin Luther deshalb mit der LutherBILD, die in den Kernländern der Reformation erscheint. Die 18-Seiten-Sonderausgabe wird zum Lutherjahr zwischen dem 8. bis 10. Mai 2017 zeitlich gestaffelt als kostenlose Sonderausgabe in allen ostdeutschen Ausgaben der BILD sowie in der BZ beigelegt (Montag, 8.5.: Leipzig, Chemnitz, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern. Dienstag 9.5.: Sachsen-Anhalt. Mittwoch, 10.5.: Dresden, Berlin-Brandenburg, BZ).

Außerdem wird die LutherBILD auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 in Berlin und Wittenberg sowie durch Unterstützer des Reformationsjubiläums, regionale Unternehmen und über die Touristen-Hotspots der Lutherstätten verteilt. Die Gesamtauflage beträgt rund eine Million Exemplare.

BILD präsentiert in der LutherBILD Fakten und Hintergrundinformationen über das Leben des großen Reformators und spannt den Bogen zwischen Vergangenheit und Moderne. So zeigt BILD die prägende Bedeutung Martin Luthers für die deutsche Sprache. Die LutherBILD berichtet über „Luther und die Avantgarde“ – eine Ausstellung von 67 Künstlern in einem Gefängnis in der Nähe der Wittenberger Schlosskirche. Außerdem schickt BILD die Leser auf den 2500 Kilometer langen Lutherweg durch Deutschland, zeigt die 15 wichtigsten Lutherstätten, räumt mit Luther-Mythen und „Fakenews“ auf und lässt die Comic-Helden der Abrafaxe auf einer Doppelseite Luthers Wittenberg erklären.

Thomas Liebenberg, Redaktionsleiter BILD-Ostdeutschland: „Martin Luther ist auch heute noch modern. Denn der Erfolg seiner Ideen basiert auf einer klaren Meinung, einer konsequenten Haltung sowie einer Sprache, die alle verstehen. Wie heute war es vor allem das gedruckte Medium, mit dem seine Thesen maßgeblich die Köpfe und Herzen der Menschen erreichten.“

Bettina Wulff fordert mehr Ökumene

Reformations-Botschafterin bei Bibel TV „Das Gespräch“ am Montag, 8. Mai 2017, um 22.00 Uhr

Hamburg (ots) – Bettina Wulff, Reformations-Botschafterin im Jubiläumsjahr 2017, fordert mehr Ökumene: „Die Kirchen müssen mehr aufeinander zugehen“, so die 43jährige PR-Beraterin bei Bibel TV. In der Sendung „Das Gespräch“, am 8.5. um 22.00 Uhr bei Bibel TV, äußert die Ehefrau des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff die Hoffnung, „dass das Luther-Jubiläum die ökumenische Diskussion belebt“. Die Unterschiede beider christlichen Kirchen seien für sie und ihre Familie im Alltag „spürbar“. Schwierig sei es, dass ihr Mann als geschiedener Katholik, mit dem sie eine „ökumenische Ehe“ führe, beim Besuch der katholischen Messe nicht am Abendmahl teilnehmen könne. „Das sind Dinge, die uns beide schon stören“, so Wulff. Sie und ihr Mann wollten „mehr die Dinge sehen und feiern, die uns im Glauben verbinden, als immer an das erinnert zu werden, was uns auseinander bringt“.

Reformations-Botschafterin Bettina Wulff bei Bibel TV „Das Gespräch“ / Quelle: obs/Bibel TV

An Luther fasziniere sie vor allem sein „Mut sich für seine Überzeugungen einzusetzen“ Luther würde auch als „der erste Mutbürger“ bezeichnet, das treffe es aus ihrer Sicht. Trotz Repressalien bei einer Haltung zu bleiben, das bewundere sie.

Die heutige Kirche müsse sich verändern: „Verbesserungspotential gibt es auf jeden Fall“, so Wulff. Sie wünsche sich, dass sich vor allem für junge Menschen „die Tore zum evangelischen Glauben“ öffnen lassen. „Die Institution Kirche in Orten und Städten ist oft zu sehr mit sich selbst beschäftigt“, kritisiert die Reformationsbotschafterin. „Das sind teilweise sehr geschlossene Gemeinschaften und Kreise. Das sind Kirchenvorstände, die das schon 20, 30 Jahre machen, wo man merkt, das hat so eine Eigendynamik“. Auch wünsche sie sich „Veränderungen der Gestaltung der Gottesdienste.“ Es gebe großartige Alternativen, „aber da ist noch Handlungsbedarf“, so Wulff.

Über Bibel TV: Der christlich ausgerichtete Free-TV-Sender Bibel TV strahlt ein 24-stündiges Vollprogramm aus, das das gesamte Spektrum journalistischer und unterhaltender Sendeformate abbildet. Zu empfangen ist Bibel TV europaweit via ASTRA (SD, HD); in Deutschland, Österreich und der Schweiz über das digitale Kabel und IPTV, via Livestream im Web sowie in Deutschland in einigen Regionen über DVB-T. Die gemeinnützige GmbH hat 16 Gesellschafter, die katholische und evangelische Kirche in Deutschland halten je 12,75% der Anteile. www.bibeltv.de

Original-Content von: Bibel TV, übermittelt durch news aktuell

Künftiger Geistlicher Direktor der katholischen Journalistenschule ifp

Deutsche Bischofskonferenz bestätigt Bruder Helmut Rakowski OFMCap

In seiner jüngsten Sitzung hat der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz den Kapuziner Helmut Rakowski als künftigen Geistlichen Direktor des Instituts zur Förderung Publizistischen Nachwuchses (ifp) in München bestätigt. Zuvor hatte sich der Aufsichtsrat des ifp für den international erfahrenen Ordensmann entschieden, der ab Januar 2018 gemeinsam mit dem Journalistischen Direktor, Bernhard Remmers, die katholische Journalistenschule leiten wird. Er folgt auf den bisherigen Geistlichen Direktor, Monsignore Wolfgang Sauer, dessen Mandat mit Erreichen der Altersgrenze Ende 2017 ausläuft.

Helmut Rakowski wurde 1962 in Mainz geboren und ist seit 1981 Mitglied des Kapuzinerordens. Nach seiner Priesterweihe 1989 verbrachte er seine Kaplanszeit in Oberhausen. Von 1991 bis 1999 war er Pfarrseelsorger in den Bergen Mexicos. Danach leitete er für vier Jahre als Hausoberer das Studienkloster seines Ordens in Münster. Von 2003 bis heute lebt er in Rom: zunächst im Generalat der Kapuziner, wo er zehn Jahre lang Generalsekretär für missionarische Animation war. Seit 2013 ist Bruder Helmut deutschsprachiger Mitarbeiter im Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung im Vatikan.

Beim ifp hat Bruder Helmut den journalistischen Ausbildungsgang für Theologen (ab 1987) mit Hospitanzen beim ZDF und den „Westfälischen Nachrichten“ absolviert. Er ist Mitarbeiter der Zeitschrift „Kontinente“ und war von 2000 bis 2003 auch Leiter des geschäftsführenden Gremiums.

Bruder Helmut Rakowski freut sich auf die neue Aufgabe: „Mein Weg führt mich jetzt zu meiner ersten großen Leidenschaft, der kirchlichen Medienarbeit zurück. Was ich im ifp gelernt habe, war mir bei meiner missionarischen Arbeit stets hilfreich. Ich bin überzeugt, dass meine weltkirchliche Erfahrung meinem neuen Dienst als Geistlicher Direktor der katholischen Journalistenschule genauso zugutekommt.“

Bernhard Remmers und Monsignore Wolfgang Sauer begrüßen die Ernennung einer journalistisch erfahrenen, spirituell ausgewiesenen und weltkirchlich vernetzten Persönlichkeit zum Geistlichen Direktor. Die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Claudia Nothelle, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Bruder Helmut Rakowski. Ausdrücklich dankte sie dem scheidenden Geistlichen Direktor für dessen engagierten Dienst und die gute geistliche Begleitung der jungen Journalistinnen und Journalisten im ifp.