NZZ erweitert ihr Angebot für Deutschland

Rechtzeitig vor den Bundestagswahlen schnürt die NZZ für ihre Leserinnen und Leser in Deutschland ein neues Angebotspaket. Wer «NZZ Perspektive» abonniert, erhält ab morgen täglich ein kuratiertes E-Paper, einen Newsletter mit den im deutschen Markt beliebtesten Artikeln sowie jeweils freitags den Premium-Newsletter «Der andere Blick».

Der unaufgeregte Blick von aussen und die liberale Haltung der NZZ sind in Deutschland gefragt. Rund ein Drittel der Nutzerinnen und Nutzer greifen aus Deutschland auf NZZ.ch zu. Bei für Deutschland besonders relevanten Themen übersteigt die Zahl der deutschen Nutzer häufig jene aus der Schweiz. Auf anderen Kanälen zeigt sich ein ähnliches Bild. So wurde der für Deutschland lancierte Newsletter «Der andere Blick» innerhalb weniger Wochen zu einem der beliebtesten NZZ-Newsletter. «Für diese steigende Nachfrage wollen wir ein passendes Angebot schaffen. Dieses haben wir in den letzten Monaten im Austausch mit zahlreichen deutschen Nutzerinnen und Nutzern entwickelt», sagt NZZ-Chefredaktor Eric Gujer.

«NZZ Perspektive» startet morgen. Es umfasst von Montag bis Samstag ein E-Paper mit NZZ-Artikeln zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die für das deutsche Publikum besonders relevant sind. Dazu gehört ein täglicher Newsletter mit den in Deutschland beliebtesten Artikeln von NZZ.ch und jeweils am Freitagmittag Eric Gujers Newsletter «Der andere Blick» zu einem Fokusthema mit kuratierten Eigen- und Fremdartikeln.

Interessierte finden das neue Abo-Angebot hier und können die E-Paper-App im App Store oder bei Google Playherunterladen. Das Probeabo für einen Monat kostet 1 Euro, das reguläre Monats-Abonnement 10 Euro. Weitere Informationen bietet dieses Video.

 

Erzbistum Berlin: Erstes Bistum mit eigenem Podcast

Nachdem der US Podcast Serial eine Welle der Podcasts ausgelöst hat und nun auch Größen, wie der Spiegel eigene Formate produzieren, hat nun auch die Kirche ihren Wert entdeckt.

Es gibt sie schon länger, die Podcasts aus dem katholischem Dunstkreis. Mit der Gretchenfrage oder auch dem Podcast Gott bewahre! ist das katholische Leben in den Podcast Apps dieses Landes durchaus präsent. Doch nun hat das Erzbistum Berlin einen Schritt gewagt und den ersten Podcast eines Bistums in Deutschland gestartet. Wie so oft waren die US Bistümer etwas schneller dabei. So publiziert der Weihbischof von Los Angeles (Kalifornien) Robert Barron schon seit geraumer Zeit die wöchentlich erscheinende Words on Fire Show.

Das Erzbistum Berlin holte sich erfahrene Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projekts, indem esden Podcaster und freien Journalisten Wilhelm Ahrendt an Bord holte. Das Format heißt Gesichter & Geschichten. „Wir wollen mit diesem neuen Medium die Vielfältigkeit unserer Diözese darstellen.“, so Stefan Förner. Das Erzbistum Berlin ist flächenmäßig die zweitgrößte Diözese im deutschsprachigen Raum und erstreckt sich von der Insel Rügen bis in den Spreewald, damit breitet es sich über drei Bundesländer aus.

Die Menschen in unserem Bistum sind so unterschiedlich, wie die Regionen in denen sie leben. So gibt es dünn besiedelte Gebiete in Mecklenburg Vorpommern und urbane Szenekieze in der Stadt Berlin. In jeder Episode wird eine Person aus dem Bistum portraitiert – Priester, Ordensfrauen und Kirchenvolk.

Zu finden sind die Episoden in allen Podcastverzeichnissen, wie iTunes oder Podcaster. Entsprechende Apps zum Hören können kostenlos im Google Play Store geladen werden, oder wer ein iPhone / iPad nutzt kann die vorinstallierte Podcast App nutzen. Suchen Sie einfach nach „Gesichter und Geschichten“.

Homepage | Podcastfeed MP3 | Podcastfeed AAC

Stadtportal hamburg.de: Freie und Hansestadt Hamburg will Mehrheitsanteile von Axel Springer übernehmen

Bei der hamburg.de GmbH & Co. KG erfolgt eine Veränderung des Gesellschafterkreises: Am 18. Juli 2017 hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) mit Axel Springer eine Vereinbarung über den Erwerb von 61,9 Prozent der Anteile an dem Betreiber des offiziellen Stadtportals für die Stadt Hamburg unterzeichnet. Danach soll der Gesellschafterkreis von hamburg.de künftig die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) mit 87 Prozent als Mehrheitsgesellschafter, die Hamburger Sparkasse mit 10,5 Prozent und die Sparkasse Harburg-Buxtehude mit 2,5 Prozent der Anteile umfassen.

hamburg.de bietet umfassende Services für Bürger, Besucher und Unternehmen und zählt zu den reichweitenstärksten Stadtportalen Deutschlands (4,5 Mio. Visits im Juni 2017, IVW). Kennzeichnend für hamburg.de ist, dass das Portal seinen Nutzern sowohl öffentliche E-Government-Dienste als auch privatwirtschaftliche Angebote bietet.

Andreas Rieckhof, Staatsrat der BWVI: „In den vergangenen Jahren konnte dank höchst engagierter Mitarbeiter und engster Kooperation aller Gesellschafter ein solides Fundament für das beliebte Stadtportal geschaffen werden, auf dem wir jetzt aufbauen werden.“

Dr. Jens Müffelmann, CEO Axel Springer Digital Ventures: „Wir danken Carsten Ludowig, dem gesamten Team von hamburg.de und unseren Mitgesellschaftern, dass es gelungen ist, hamburg.de zu einem attraktiven und reichweitenstarken Stadtportal weiterzuentwickeln. Der Verkauf unserer Anteile erfolgt vor dem Hintergrund einer stärkeren Internationalisierung und der Strategie, uns aus rein lokal bezogenen Einzelaktivitäten zurückzuziehen.“

Carsten Ludowig, Geschäftsführer hamburg.de: „hamburg.de ist eine Erfolgsgeschichte, die wir gemeinsam mit den Gesellschaftern realisieren konnten. Ich danke Axel Springer, dass sie uns über einen Zeitraum von zehn Jahren mit umfassender Erfahrung in der Weiterentwicklung digitaler Geschäftsmodelle unterstützt haben. Wir freuen uns, mit unseren weiteren Gesellschaftern jetzt das nächste Kapitel in der Geschichte unseres Stadtportals zu schreiben.“

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Senat der FHH sowie der Kartellbehörde.

Zwei Millionen Mal ein digitales „Amen“

Online-Plattform Amen.de verzeichnet 2.000.000stes Gebet

Auf der Gebetsplattform und Smartphone-App amen.de wurde in knapp vier Jahren über zwei Millionen Mal für die Sorgen anderer Menschen gebetet. Die Themen der knapp 55.000 geposteten Anliegen reichen von Gesundheitsproblemen über berufliche Herausforderungen bis hin zu Schwierigkeiten in der Partnerschaft, so der Initiator und Leiter des Portals, Rolf Krüger.


Das Internet als neuer Ort des Gebets
„Es ist bewegend zu sehen, wie Menschen es wagen, sich über eine App Gott anzuvertrauen, obwohl sie vielleicht nie den Fuß in eine Kirche setzen würden“, so Krüger. „Und auf der anderen Seite ist es toll, wie Christen sich der Kraft des Gebetes sicher sind und für wildfremde Personen beten – um dann sogar mitzubekommen, was Gott getan hat“.

Anonymer und direkter Austausch
Das Konzept ist weltweit einmalig: Gebetsanliegen können ohne Anmeldung auf der Webseite oder über die Smartphone-App eingetragen werden. Das Portal verteilt die Anliegen nach einem Sicherheitscheck durch ein geschultes Team per E-Mail oder die App an über 4.000 Christen, die sich als Beter registriert haben. Im Durchschnitt landet ein Anliegen innerhalb von 100 Minuten bei 10 bis 20 Betern.

Auf einer Statusseite können die Hilfesuchenden dann sehen, wie viele Menschen für ihr Anliegen gebetet haben. Die Beter haben die Möglichkeit, kurze Ermutigungen zu senden, die dort angezeigt werden. Die Kommunikation funktioniert in beide Richtungen: Wenn sich etwas getan hat, kann der Autor des Anliegens „seine“ Beter darüber informieren.

Hoher Stellenwert von Datenschutz und Sicherheit
Um Missbrauch auszuschließen, werden alle Anliegen und Rückmeldungen von der amen.de-Redaktion vor der Freischaltung geprüft. „Gerade bei persönlichen Anliegen und sensiblen Themen ist es uns wichtig, Sicherheit und Datenschutz zu gewährleisten“, erklärt Krüger. So werden zum Beispiel persönlichen Daten grundsätzlich gestrichen, damit kein Nutzer unabsichtlich seine Anonymität aufgibt.

Die Benutzung des überkonfessionellen Portals ist sowohl für Menschen mit Anliegen als auch für die Mitbeter kostenfrei, das Angebot finanziert sich aus Spenden.

Hintergrundinformationen: Amen.de wird vom gemeinnützigen SCM Bundes-Verlag (www.bundes-verlag.net) betrieben und getragen. Der evangelische Zeitschriftenverlag gehört zur Stiftung Christliche Medien mit Sitz in Witten und publiziert christliche Magazine, u.a. die Zeitschriften Family, MOVO und Aufatmen. Seit 1997 betreibt der Verlag außerdem das christliche Community- und Nachrichten-Portal Jesus.de.

Wissenschaft goes online

Verlag Herder erweitert sein digitales Angebot um die theologischen Fachzeitschriften

Für den wissenschaftlichen Diskurs sind sie unverzichtbar: „Diakonia“, „Theologie und Philosophie“, „Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte“ und „Biblische Notizen“ – die theologischen Fachzeitschriften des Verlag Herder, bislang nur als Printausgaben erhältlich, sind seit Anfang Juli ebenso online verfügbar.
 
Auf den jeweiligen Webseiten werden sowohl die aktuellen als auch zurückliegende Ausgaben angeboten, darüber hinaus bietet ein Einzelartikelverkauf bei allen Zeitschriften den gezielten Zugriff auf spezifische Themen. Im Heftarchiv können alle Artikel im Rahmen eines Online-Abos gelesen und genutzt werden. „Wir freuen uns sehr über den neuen Web-Auftritt, da die Zeitschriften mit ihrem hohen Renommee davon auch international profitieren werden“, betont Dr. Stefan Orth, der im Verlag Herder für die theologischen Zeitschriften zuständig ist.
 
Mit dem Ausbau des Herder Online-Angebotes um seine fachwissenschaftlichen Zeitschriften, von denen manche – zum Teil mehrsprachig – bereits seit Jahrzehnten verlegt werden, führt der Freiburger Verlag konsequent seine begonnene Digitalstrategie fort. Neben eBooks, Apps sowie den Homepages der populärwissenschaftlichen Zeitschriften in den Bereichen Theologie, Religion und Pädagogik, können nun auch die verschiedenen akademischen Zielgruppen bei Herder über unterschiedliche Kanäle die für sie relevanten Inhalte beziehen.   
 
Der Verlag Herder, 1798 durch die ersten Herder-Bücher von Bartholomä Herder begründet, ist der führende Verlag für Glaube, Werte und Bildung mit Sitz in Freiburg i. Br. und Niederlassungen in Berlin, München und Rom.

SPIEGEL ONLINE baut Berichterstattung zum G20-Gipfel deutlich aus – auch auf Englisch

SPIEGEL ONLINE wird für den G20-Gipfel seine Berichterstattung deutlich intensivieren. „Wenn sich die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Hamburg treffen, wird die Redaktion von SPIEGEL ONLINE ausführlich über den Gipfel und die Ereignisse in der Stadt berichten – und das rund um die Uhr auf unterschiedlichen Kanälen“, sagt Barbara Hans, Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE.

Für das bevorstehende Großereignis hat die Redaktion ein ressortübergreifendes, 20-köpfiges Reporterteam zusammengestellt, das von verschiedenen Orten in Hamburg berichtet. Sechs weitere Reporter sind vor Ort im Gipfelzentrum. Ein Livestream und ein Liveblog bilden das Geschehen in Echtzeit ab, Analysen und Kommentare ordnen es ein.

Deutlich ausgebaut hat die Redaktion das Team von SPIEGEL ONLINE INTERNATIONAL um Daryl Lindsey und Charles Hawley. Ein englischsprachiger Newsblog wird das umfangreiche Angebot auf der Seite ergänzen, so dass sich auch internationale Leser über das Geschehen in Hamburg live informieren können.

Am Freitag werden SPIEGEL-ONLINE-Reporter an Snapchat „Our Stories“ teilnehmen und von vor Ort in Snaps berichten. „Our Stories“ wird übersetzt und international ausgespielt.

Alle Artikel und Videos finden Sie unter: www.spiegel.de/G20

SPIEGEL DAILY – Morgen startet die digitale Tageszeitung des SPIEGEL

DER SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE starten morgen, am 16. Mai, die kostenpflichtige digitale Tageszeitung SPIEGEL DAILY. Einmal am Tag die Welt anhalten – das will das Redaktionsteam von SPIEGEL DAILY für den Leser leisten: Entschleunigung, Einordnung und Orientierung. Täglich um 17 Uhr erklärt DAILY die wichtigsten News des Tages, liefert pointierte Kommentare, fasst die Debatten in den sozialen Netzwerken zusammen und hat Tipps für den Feierabend. Exklusive Geschichten aus dem SPIEGEL, Highlights von SPIEGEL ONLINE und Videos von SPIEGEL TV runden das Angebot ab. Die redaktionelle Leitung des neuen Produkts liegt bei Timo Lokoschat und Oliver Trenkamp.

Klaus Brinkbäumer, Chefredakteur des SPIEGEL: „SPIEGEL DAILY ist ein Gemeinschaftsprojekt der Redaktionen von SPIEGEL, SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL TV. Wir haben diese hervorragenden Voraussetzungen der SPIEGEL-Gruppe genutzt, um ein neues journalistisches Produkt zu entwickeln – eine digitale Tageszeitung für ein Publikum, das täglich das Weltgeschehen verstehen will, ohne permanent online zu sein.“

„SPIEGEL DAILY ist eine gute Ergänzung für das minutenaktuelle Angebot der Website und die wöchentliche Berichterstattung des Nachrichten-Magazins, weil es etwas bietet, das weder der SPIEGEL noch SPIEGEL ONLINE in dieser Form leisten können – einmal am Tag ein in sich geschlossenes Angebot, das den Lesern die aktuellen Nachrichten erklärt“, sagt Barbara Hans, Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE.

Zum Start von SPIEGEL DAILY können die Leser zwischen zwei Bezahlmodellen wählen: einem Monatspass und einem Wochenpass. Der Monatspass startet mit einem kostenlosen Probemonat. Anschließend werden 6,99 Euro pro Monat berechnet. Der Wochenpass kostet 2,49 Euro und endet automatisch nach einer Woche. Abonnenten des digitalen SPIEGEL erhalten DAILY kostenlos, Print-Abonnenten bekommen für 0,50 Euro über ein Digital-Upgrade Zugriff auf die digitale Abendzeitung.

Vermarktet wird das neue Angebot von SPIEGEL MEDIA, der integrierten Vermarktungsorganisation der SPIEGEL-Gruppe. Zum Launch konnte Audi als Partner für eine dreimonatige Exklusivvermarktung gewonnen werden.

SPIEGEL DAILY ist morgen ab 17 Uhr verfügbar bei SPIEGEL ONLINE oder direkt über
www.spiegeldaily.de

Ordensberufung: Unterwegs im Web: www.salesianersein.at – die neue Website der Salesianer Don Boscos

Zum „Weltgebetstag um geistliche Berufungen“ am 7. Mai präsentieren die Salesianer Don Boscos eine eigene Website zur Ordensberufung.

Wien (OTS) – Unterwegs mit jungen Menschen – unterwegs im Web: Unter der Adresse www.salesianersein.at gibt es Informationen, was Salesianer inspiriert, wie sie leben und arbeiten. Interessierte finden Kurzporträts von Mitbrüdern sowie Angebote für die Vertiefung im Glauben und die Klärung der eigenen Berufung. Im Blog erzählen Salesianer von ihren Alltagserlebnissen und Lernerfahrungen zuletzt von einer Begegnung der Salesianernovizen mit Papst Franziskus.

… damit das Leben junger Menschen gelingt

Derzeit leben und arbeiten 70 Salesianer in Österreich. Die Ausbildungsgemeinschaft für den deutschsprachigen Raum befindet sich seit 2014 im Wiener Salesianum. Neun Mitbrüder in Ausbildung bilden hier eine Studenten-Wohngemeinschaft mit Mehrwert. Im Mittelpunkt stehen Gebet, Studium und die Jugendarbeit.

Dabei bereiten sie sich auf zukünftige Aufgaben vor. Sie studieren Theologie und andere Fächer und besuchen Ausbildungskurse. Zusätzlich arbeiten alle in unterschiedlichen Einrichtungen und Aufgabenfeldern der Jugendarbeit. In diesem Jahr bereitet sich ein Mitbruder auf die Priesterweihe vor, zwei weitere besuchen den Lehrgang für Diakone. Ein junger Mann lebt in der Gemeinschaft mit und plant das Vorbereitungsjahr, das sogenannte Noviziat, in Italien zu beginnen.

Die Salesianer betreuen in Österreich Kindergärten und Schulen, leiten Pfarren und Jugendzentren, führen Wohnheime für Studentinnen und Studenten, für Schülerinnen und Schüler und laden in der Salesianischen Jugendbewegung zu zahlreichen Freizeitaktivitäten und religiösen Angeboten ein. Besonders fördern die Salesianer entsprechend ihrem Ordensauftrag die soziale Jugendarbeit. Im Mittelpunkt stehen Jugendzentren und die Hilfe für minderjährige Asylwerber in Kooperation mit dem „Don Bosco Flüchtlingswerk“ sowie Freiwilligeneinsätze für junge Erwachsene in Ländern des Südens mit dem „Verein Volontariat bewegt“.

Don Bosco (1815-1888): Priester, Jugendapostel und Streetworker Gottes

Don Bosco war Jugendapostel, Pädagoge, Zauberkünstler, Schriftsteller, Sozialarbeiter, begeisterter Priester und Ordensgründer. In der italienischen Industriemetropole Turin begegnete er arbeitslosen und sozial entwurzelten Jugendlichen. Er holte sie von der Straße und nahm sie in seinem „Oratorium“, einem offenen Jugendzentrum, auf. Für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen betrachtete er vier Elemente als wesentlich:
Geborgenheit, Freizeit, Bildung und Glaube. Am 31. Jänner 1888 starb Johannes Bosco. Er wurde am 1. April 1934 heiliggesprochen und wird weltweit als Schutzpatron der Jugend verehrt.

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Missionspreis 2017 für die Netzgemeinde DA_ZWISCHEN

Internetgemeinde des Bistums Speyer wird mit dem Missionspreis von „Andere Zeiten“ geehrt

Felix Goldinger (2. von rechts) nahm die Auszeichnung für sein Projekt in Hamburg entgegen.

Speyer/Hamburg. Der Missionspreis des Vereins „Andere Zeiten“ geht in diesem Jahr an ein Projekt aus dem Bistum Speyer. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde am 4. Mai in Hamburg an die Netzgemeinde DA_ZWISCHEN und zwei weitere Projekte verliehen.

Die Netzgemeinde lebt von einer Begegnungsmöglichkeit im Internet und den sozialen Netzwerken. Per WhatsApp und anderen Messengerdiensten werden montags und freitags Impulse verschickt, die Spiritualität im Alltag erfahrbar machen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die Gott suchen, aber nicht oder nicht mehr an eine Kirchengemeinde angebunden sind.

Ideengeber und Initiator der Netzgemeinde ist Felix Goldinger. Er ist Pastoralreferent und Referent für Missionarische Pastoral im Bistum Speyer. „Mir war es wichtig, dass Glauben im Alltag erfahrbar werden kann. Deshalb sind die Impulse für die Netzgemeinde auch immer kurz und knapp. Mal ist es eine Frage am Montag, mal ein kurzer Filmimpuls oder ein Bild. Wer möchte, der kann den Input gleich am Morgen lesen und die ganze Woche im Hinterkopf behalten. Man kann aber auch wirklich eine Pause, das Warten an der Bushaltestelle oder beim Arzt nutzen, um sich da_zwischen einen guten Gedanken abzuholen. Freitags schließen wir diesen dann immer ab. Meistens ist das keine Antwort im eigentlichen Sinn, sondern eine Sammlung der Ideen, die die Netzgemeinde im Laufe der Woche an uns zurückgegeben hat“, erklärt Goldinger das Grundprinzip. Er freut sich über eine Gemeinde von mittlerweile rund 1040 Mitgliedern und deren rege Beteiligung.

Weil unter den Mitgliedern auch viele waren, die mehr wollten als kurze Impulse, experimentierte Goldinger zwischenzeitlich mit verschiedenen Formaten: „Wir haben manchmal einen Link zu unserer Homepage mit längeren Texten oder weiterführenden Gedanken angeboten. Dort waren dann auch Bibeltexte in voller Länge hinterlegt oder auch ein Predigttext.“ In der Fastenzeit 2017 gab es zudem die Möglichkeit, an Exerzitien in begleiteten Kleingruppen teilzunehmen. „DA_ZWISCHEN hat für die Exerzitien sehr von den Ideen und Texten meines Kollegen Peter Hundertmark profitiert. Es war ein großes Glück, die reale mit der virtuellen Welt verknüpfen zu können“.

Einige aktive „Gemeindemitglieder“ haben sich zudem mit Fahrrad-Rikschas auf den Weg gemacht, um den Teilnehmern des Weinstraßenfestes 2016 ihr digitales Projekt nahe zu bringen und sie an Stationen zu Beispielimpulsen eingeladen. Die Netzgemeinde richtet sich primär an junge Erwachsene. »Es ist eine Initiative, die leichten Zugang ermöglicht, flexibel ist, sich lebensnah der sozialen Netzwerke bedient, sich dennoch als ‚Gemeinde‘ versteht und sich auch auf den Weg macht, um Menschen persönlich zu  erreichen«, so die Jury.

Der persönliche Bezug ist auch Goldingers wichtigstes Anliegen. Er sieht den Missionspreis als Ermutigung, hier weiter zu experimentieren: „DA_ZWISCHEN ist rund um die Uhr erreichbar. Das ist gut und wichtig so. Wir sind auch mit einer Seite auf Facebook und Instagram vertreten, aber das virtuelle Gespräch über die Messengerdienste bleibt unser zentrales und wichtigstes Standbein. Die Exerzitien waren ein guter Schritt, mehr Nähe in den Kleingruppen zu schaffen. Da möchte ich gerne weiter dran bleiben.“ Schließlich seien die Gespräche via WhatsApp oder Telegram vor allem eines: Seelsorgliche Begleitung und persönliches Gespräch.

Die Netzgemeinde DA_ZWISCHEN steht Ihnen jederzeit offen. Besuchen Sie uns gerne auf www.netzgemeinde-dazwischen.de.

"Andere Zeiten" wurde 1998 als gemeinnütziger Verein gegründet. Der Verein ist ökumenisch und eigenständig, steht aber den christlichen Kirchen nah. www.anderezeiten.de

SPIEGEL ONLINE ordnet die Chefredaktion neu

Jörn Sucher wird stellvertretender Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE / Christina Elmer wird Mitglied der SPIEGEL-ONLINE-Chefredaktion / Matthias Streitz verantwortet als Editorial Chief of Product künftig den Bereich Produkt und Entwicklung

Jörn Sucher (42) wird neuer stellvertretender Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE. Christina Elmer (33) wird als Ressortleiterin Datenjournalismus Mitglied der Chefredaktion. Matthias Streitz (43) verantwortet als Editorial Chief of Product und Mitglied der Chefredaktion künftig den Bereich Produkt und Entwicklung. Roland Nelles (45), Büroleiter Berlin und Ressortleiter Politik, bleibt Mitglied der Chefredaktion.

Barbara Hans, Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit im Team. Die Kollegen haben ganz unterschiedliche Schwerpunkte, mit denen wir die Redaktion, unsere journalistischen Formate und weitere Produktinnovationen gemeinsam voranbringen werden.“

Jörn Sucher volontierte nach dem Studium der Politikwissenschaft und der Journalistik an der Universität Hamburg bei manager-magazin.de, ab Oktober 2004 war er für das Wirtschaftsressort von SPIEGEL ONLINE und von Mai 2006 bis Juni 2008 als Redakteur beim manager magazin tätig. Im J uli 2008 wurde er Leiter des Ressorts Wirtschaft von SPIEGEL ONLINE, im Juni 2009 Chef vom Dienst und im März 2014 Geschäftsführender Redakteur. Seit Februar 2015 ist er Mitglied der Chefredaktion.

Christina Elmer studierte Journalistik und Biologie in Dortmund. Nach einem Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk war sie als Redakteurin bei der Deutschen Presse-Agentur tätig, spezialisiert auf die Auswertung und Visualisierung von Datensätzen. Ab 2011 arbeitete sie als Datenjournalistin im Team „Investigative Recherche“ des Magazins „Stern“. Im Mai 2013 kam sie als Redakteurin in das Wissenschaftsressort von SPIEGEL ONLINE. Sie wurde im Mai 2014 Redakteurin für Datenjournalismus und im Juli 2016 Ressortleiterin. Außerdem arbeitet sie als Trainerin für Online-Recherche und Computer Assisted Reporting.

Roland Nelles studierte an der Freien Universität Berlin Politikwissenschaft und begann seine Laufbahn in der Journalistenschule des Axel-Springer-Verlags. Er arb eitete als Redakteur beim „Hamburger Abendblatt“, als Korrespondent im „Welt“-Hauptstadtbüro und als stellvertretender Leiter des Politik-Ressorts bei der „Woche“ in Hamburg, bevor er 2002 als Korrespondent ins SPIEGEL-Hauptstadtbüro wechselte. Im Oktober 2009 wurde er Ressortleiter Politik und Leiter des Berliner Büros von SPIEGEL ONLINE, seit März 2011 ist er Mitglied der Chefredaktion.

Matthias Streitz studierte in Hamburg und Lawrence, Kansas, Geschichte und Amerikanistik. Er schrieb als freier Mitarbeiter für die „Hörzu“, volontierte 2000/2001 beim „Tageblatt“ in Stade. 2001 kam er als Praktikant zu SPIEGEL ONLINE, wurde später Wirtschaftsredakteur, Ressortleiter Wirtschaft, Chef vom Dienst (CvD) am Newsdesk sowie CvD mobil und im April 2014 Geschäftsführender Redakteur. Seit Februar 2015 ist er Mitglied der Chefredaktion und dort verantwortlich für die Produkt- und IT-Themen.