Der rechte „Revolutionär“ von Goldman Sachs: STEVE BANNON – DER TRUMP-FLÜSTERER

Nach den ersten 100 Tagen der Amtszeit von Donald Trump drehten der erfahrene Dokumentarfilmer Michael Kirk und das Team der viel beachteten US-Politsendung „Frontline“ ihren dritten Film über den neuen US-Präsidenten.

Nach „Amerika hat die Wahl – Clinton gegen Trump“, den ARTE im Vorfeld der Wahlen gezeigt hat, und der Dokumentation „Präsident Donald Trump“ beschreibt die neue Chronik die Funktionsstörungen in Trumps engstem Beraterkreis: brisante Statements, Machtkämpfe, ideologische Meinungsverschiedenheiten.

Gestützt auf zahlreiche Insiderquellen enthüllt die Dokumentation, wie derzeit hinter den Kulissen des Weißen Hauses die Weichen für die Zukunft des Landes gestellt werden. Im Zentrum dieser politischen Investigation steht Trumps Chefstratege Stephen K. Bannon – wichtigster Mann im Weißen Haus und Sprachrohr der ultrarechten Alt-Right-Bewegung. Der Einreisestopp für Muslime und das Dekret vom 28. Januar 2017 zum Umbau des Nationalen Sicherheitsrats NSC, einem Gremium, das alle wichtigen außen- und sicherheitspolitischen Beschlüsse vorbereitet, gehen auf Bannons Konto.

Zum besseren Verständnis der ideologischen Standpunkte des Hardliners befasst sich die Dokumentation mit seiner Vergangenheit: Als Sohn irischer Einwanderer wurde er 1953 in Norfolk geboren. Nach der Schule verpflichtete er sich bei der US-Marine, diente als Offizier auf einem Zerstörer, danach studierte er Betriebswirtschaft in Harvard. Seine Laufbahn führte ihn vom Investmentbanker, unter anderem bei Goldman Sachs, zum militärischen Berater der amerikanischen Marine und Herausgeber der rechtspopulistischen Internetseite „Breitbart News“.

Die Dokumentation zeichnet Überschneidungen von Bannons Werdegang und dem anderer Schlüsselfiguren aus Trumps Team nach: Darunter der Justizminister Jeff Sessions und der oberste Berater und Redenschreiber von Donald Trump, Stephen Miller, jung und erzkonservativ. Anhand von Themen wie Islam und Einwanderung bis hin zur Stellung Amerikas in der Welt untersucht Michael Kirk die Einflüsse der Trump-Flüsterer auf die Weltsicht des US-Präsidenten.

Fast wie aus einem Stanley Kubrick-Film

N24 zeigt Beethovens 9. Sinfonie in der Elbphilharmonie und die Bilder von Hamburgs Straßen im Splitscreen und 230.000  Zuschauer sind auf N24 und WELT.de dabei


19 Stunden live aus Hamburg und ganz nah dran – hohe Reichweiten auf allen Kanälen

Ein Jahr Vorbereitung und das ganze Team rund um die Uhr im Einsatz, vor Ort und im Studio. Seit Donnerstag früh sendet N24 live vom G20-Gipfel aus Hamburg. 16 Stunden am Donnerstag. Gestern 19 Stunden. Die Reporter ganz nah dran, wirklich mitten im Geschehen. Klar, differenziert und – ja – auch mutig.

Kurz vor 20 Uhr dann ein einmaliger Fernsehmoment: Eine ganze Stunde lang überträgt N24 überträgt das Konzert in der Elbphilharmonie ohne Kommentierung – nur Beethovens 9. Sinfonie dirigiert von Kent Nagano im Ton. Auf dem Bildschirm im Splitscreen zum einen das Konzert für die G20-Staats- und Regierungschefs und zum anderen die Auseinandersetzungen auf Hamburgs Straßen. Gegensätze, wie sie kaum größer sein können. 180.000 Menschen sind vor den Fernsehern dabei und noch einmal ca. 50.000 auf WELT.de.

In den Social Networks reagieren die Zuschauer:

„Fast wie aus einem Stanley Kubrick-Film“ (@KarinStrobl)

„Respekt @N24 Klasse Bilder. Politiker lauschen in der #elphilarmonie der „Ode an die Freude“, während draußen Straßenkämpfe geführt werden“ (@spom_heike).

„N24 zeigt #elbphilarmonie und#Demo gleichzeitig. James Bond Regisseure sind neidisch. (@simon_mag)

„Rechts: Menschen werden Brüder Links: Nicht.“ (@fhomburger).

Die Zahlen

TV: 2,9 Prozent Markanteil bei Erwachsenen 14- bis 49-Jährigen (2,4 Prozent bei Zuschauern ab 3 Jahre). Stärkster Slot um 23.40 Uhr mit 9 Prozent Marktanteil 14/49.

Digital: 7 Millionen Video Views insgesamt, davon 2,8 Millionen auf WELT.de. Der N24-Livestream war teilweise auch bei BILD zu sehen. So kamen 21.000 Views hinzu.

Quelle: AGF in Zusammenarbeit mit GfK und DAP/TV Scope 6.1/N24/ eigene Berechnungen

Tagesschau auch bei unter 30-Jährigen die Nummer 1

Hamburg (ots) – Die Tagesschau ist auch in der jungen Altersgruppe die meistgesehene Nachrichtensendung. Sie kommt bei den 14- bis 29-Jährigen im ersten Halbjahr 2017 allein mit der 20-Uhr-Ausgabe auf täglich 360.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Damit liegt die Tagesschau deutlich vor der Sendung „ProSieben Newstime“, die hier 230.000 Zuschauer verzeichnet. Zusammengerechnet erreichen ARD und ZDF mit den Hauptausgaben von Tagesschau und „heute“ im Schnitt täglich 430.000 Zuschauer im Alter von 14 bis 29.

Über alle Altersgruppen hinweg schalten täglich 10,47 Millionen Zuschauer die Tagesschau-Hauptausgabe ein – ein Zuwachs von 430.000 im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die genannten Zahlen beziehen sich auf alle Verbreitungswege der Tagesschau im linearen Fernsehen – neben dem Ersten insbesondere nahezu alle Dritten Programme der ARD. Durchschnittlich 5,35 Millionen sehen die Sendung allabendlich im Ersten; 5,12 Millionen Zuschauer verfolgen die Tagesschau in den Dritten oder einem anderen Programm. Nicht enthalten in der Gesamtzahl sind Abrufe über Mediatheken, tagesschau.de und bei tagesschau24.

Dr. Kai Gniffke, Erster Chefredakteur von ARD-aktuell beim NDR in Hamburg: „Beim Publikum, gleich welcher Altersgruppe, ist die 20-Uhr-Tagesschau die mit Abstand erfolgreichste Nachrichtensendung. Zur 20-Uhr-Ausgabe kommen im Ersten aktuelle Tagesschau-Nachrichten nahezu im Stundentakt und tagsüber nonstop bei tagesschau24. Für die Nutzung unterwegs oder in sozialen Medien gibt es tagesschau.de als Plattform für verlässliche, seriöse und fundierte Berichterstattung. Für Fernsehnachrichten ist hierzulande die Tagesschau die Benchmark.“

Anhang: Tabelle
                      Zuschauer gesamt    Zuschauer 14-29 Jahre
                      in Mio              in Mio

Tagesschau gesamt         10,47               0,36 
Tagesschau (im Ersten)     5,35               0,22
heute gesamt               4,05               0,07 
heute im ZDF               3,79               0,06 
ProSieben Newstime         0,73               0,23

Original-Content von: NDR Norddeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

Bibel TV: deutliche Gewinne bei Zuschauern und Einnahmen

Die erfolgreiche Programmpolitik macht sich bezahlt – mitverantwortlich für das positive Ergebnis ist auch die Digitalisierungsstrategie

Bibel TV: deutliche Gewinne bei Zuschauern und Einnahmen / Bibel TV Gründer Norman Rentrop (li.) und Bibel TV Geschäftsführer Matthias Brender.

Hamburg (ots) – Auf seiner Gesellschafterversammlung vom 30. Juni 2017 konnte Bibel TV auch im 15. Jahr seines Bestehens durchweg positive Zahlen vorlegen. Matthias Brender, Geschäftsführer des ökumenisch ausgerichteten christlichen Senders, führt dies vor allem auf zwei Strategien zurück, die er bereits seit 2013 konsequent umsetzt: zum einen auf die kontinuierliche Verbesserung der Programmqualität, zum anderen auf systematische Ausweitung der digitalen Übertragungswege.

Jüngste Innovationen sind die bundesweite freie Verbreitung über den neuen terrestrischen Empfangs-Standard DVB-T2 in HD-Qualität, der Start der kostenlosen „Kids App“, die den Zugriff auf eine Bibel TV Mediathek mit Kindersendungen ermöglicht, sowie die Verbreitung des Programms über die Streaming-Plattform Magine TV. Die Zukunftsfähigkeit des christlichen Senders zu sichern und das Angebot vermehrt auch jüngeren Zielgruppen zu erschließen, ist ein wichtiges Ziel von Bibel TV. So setzt die Programmoffensive weiterhin auf Qualitätszuwachs – auf beliebte Serien, wie „Ein Engel auf Erden“ und die „Sullivans“ – sowie auf hochwertige Dokumentationen und Spielfilme, viele davon in Erstausstrahlung.

Die erfreuliche Entwicklung von Bibel TV gibt den Anstrengungen seiner Macher Recht und bestätigt auch den Gesellschafterkreis in seinem Engagement: So erreichte Bibel TV im Jahr 2016 im Durchschnitt über 200.000 bis hin zu 600.000 Zuschauer in 2017. Die Erlöse aus Werbung und Spenden stiegen in diesem Zeitraum auf insgesamt 11,7 Mio. Euro. Davon entfielen 7,7 Mio. Euro auf Einnahmen durch Spenden von Zuschauern. Hinter dem Betrag stehen rund 58.000 Spender.

„Wir freuen uns sehr, dass Bibel TV in fünfzehn Jahren einen so erfolgreichen Weg zurücklegen konnte,“ sagt Geschäftsführer Matthias Brender. „Das gilt sowohl für die Entwicklung unseres Programmangebots, das inzwischen mit verlässlichen Größen für Zuschauer und Werbekunden aufwartet, als auch für unsere Digitalstrategie. Hier ist es uns gelungen, unser Programm auch in die junge Medienwelt mitzunehmen und die Botschaft christlicher Werte auf allen Kanälen und für alle Endgeräte anzubieten – mit großer Akzeptanz bei unseren Zuschauern.“

Die vorliegende Pressemeldung ist auch hier aufrufbar: http://www.bibeltv.de/presse/

Über Bibel TV: Der christlich ausgerichtete Free-TV-Sender Bibel TV strahlt ein 24-stündiges Vollprogramm aus, das das gesamte Spektrum journalistischer und unterhaltender Sendeformate abbildet. Zu empfangen ist Bibel TV europaweit via ASTRA (SD, HD); in Deutschland, Österreich und der Schweiz über das digitale Kabel und IPTV, als Livestream im Web sowie in Deutschland über den neuen Antennenstandard DVB-T2 HD. Die gemeinnützige GmbH hat 16 Gesellschafter, die katholische und evangelische Kirche in Deutschland halten je 12,75% der Anteile. www.bibeltv.de

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BILD zeigt die „verbotene“ Israel-Doku – was Sie vielleicht verpassen

Ein Kommentar von Franziska Holzfurtner

Screenshot, Bild.de

Heute ist ein Tag, an dem viele deutsche Intellektuelle über ihren Schatten springern werden. BILD publiziert – und zwar NUR heute – die in den letzten Tagen intensiv diskutierte Dokumentation zum Thema „neuer Antisemitismus“, die von den deutschen öffentlich-rechtlichen Sendern arte und WDR nicht gezeigt wurde: „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“.

Die reichlich dünne Begründung war zum einen die Einseitigkeit der Doku (im Gegensatz zu anderen ÖR-Produkten, z.B. über Kindesmissbrauch in der Kirche oder Verbrauchermagazinen zu Fastfood-Ketten), zum anderen aber auch, dass die Doku nicht liefere, was man zuerst bestellt habe – nämlich Antisemitismus in Norwegen, Großbritannien, Ungarn und Griechenland, also vermutlich Antisemitismus in der neuen Rechten, bei der Fremskrittpartei, UKIP, im Dunstkreis Viktor Orbans, im Zusammenhang mit der griechischen Sündenbock-Suche im Finanzjudentum. Guter alter Nazi-Antisemitismus, der das deutsche Seelchen beruhigt.

Stattdessen folgt der Film den Wurzeln ebendieses Antisemitismus aus dem rechtspopulistischen Milieu, sie folgt ihm bis nach Israel und von dort wieder zurück in die linke, die anti-imperialistische, die muslimische pro-palästinensische Szene Europas. Das gelieferte Ergebnis ist also tatsächlich anders, als das, was gefordert wurde. Es ist viel differenzierter, als es ursprünglich in Auftrag gegeben wurde und auch schockierender.

Für jeden Deutschen, der sich mit dem Problem des antisemitischen Antizionismus noch nie auseinandergesetzt hat, ist der Film zutiefst beunruhigend und daher sehenswert.

Für mich persönlich ist es jedenfalls relevanter als das altbekannte Treiben niederländischer Glatzen, dass auf dem evangelischen Kirchentag NGOs und Bundestagsabgeordnete fröhlich die Brunnenvergiftungslegende (aka „Israel vergiftet das Mittelmeer“) verbreiten dürfen oder dass 2014 das französische Militär im Städtchen Sarcelles gerade noch so verhindern konnte, dass eine propalästinensische Demonstration sich zum Progrom auswuchs – wenn Sie von letzterem nie gehört haben, geht es Ihnen wie mir.

Was ich hingegen sehr wohl wusste, und was vermutlich zugunsten eines in dieser Sache unbeleckten Publikums mit etwas zu viel Verve ausgewalzt wurde, ist die Korruption und die schwierige politische Situation in Palästina selbst, die aber nicht viel zu Sache tut, auch wenn dies nötig war, um die sich von der europäischen Antizionistischen Hassfront durch ihre Differenziertheit erstaunlich abhebenden Statements der interviewten Palästinenser zu verstehen.

Die Dokumentation zeigt hervorragend die Verwobenheit, die explosive Mixtur antisemitischer Ansichten verschiedenster Couleur, die sich dank des Nahostkonflikts gegenseitig befruchten und kennenlernen durften. Islamisten, Rechtsextreme und Linksextreme beispielsweise sind sich in der Frage, dass und wie das (selbstverständlich jüdische) amerikanische imperialistische Finanzwesen Israel künstlich am Leben erhält. In diesem Statement vereint sich linker und rechter antikapitalistisch/anti-amerikanisch motivierter Antisemitismus mit klassischen vormodernen Antisemitismus-Tropen und islamistischen Anti-Amerika- sowie Anti-Israel-Propagandastories. Wer hier wen inspiriert, was hier antisemitisch und was antizionistisch sein soll, ist unmöglich zu sagen. Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse die aus der Dokumentation mitzunehmen ist.

Der Film zeigt auch, wie unglaublich dummdreist viele wohlmeinende Deutsche durch die Fettnäpfchen hoppeln, sich von Menschen aufhetzen lassen, deren Motive sie nicht einmal zu hinterfragen versuchen, in der verzweifelten Hoffnung, endlich mal auf der Seite der Armen und Gescholtenen zu stehen. Schmerzhaft wird das gerade für die christlichen Zuschauer die erkennen müssen, welche Organisationen sich an dieser Sache beteiligen, dass es am Ende gut möglich ist, dass nicht nur gewöhnliche Steuern, sondern auch Kirchensteuern und Geld aus dem Klingelbeuteln in den Taschen der Hamas landen, die wiederum die gezielte Ermordung von Juden organisiert. Weltweit.

Gerade deshalb ist es nicht der Makel – wie es das Statement von arte darstellt – sondern die große Stärke des Filmes, dass er den Nahostkonflikt einbezieht. Die Antisemiten unterscheiden nicht zwischen Juden und Israel. Oft bewusst, weil sie wissen, dass „Israelkritik“ geduldet ist und oft unbewusst, weil ihre Besessenheit mit Israel von ihrer uneingestandenen Besessenheit mit den Juden herrührt.

Wenn wir diese Strategie nicht aufgehen lassen wollen, dann dürfen wir auch keine Unterscheidung zwischen antizionistischem Antisemitismus und dem restlichen Antisemitismus aufmachen, sondern deren gegenseitige Bedingtheit offenlegen. Dies trifft auf die ganze europäische Landschaft zu, inklusive der Niederlande, Griechenlands, Ungarns und Großbritanniens. Übrigens auch manchmal auf Sendungen im Programm der Öffentlich-Rechtlichen.

Hier geht’s zu DOKU

Leidenschaftliches Plädoyer für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk Symposium der Historischen Kommission der ARD

Leipzig (ots) – Mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist am 5. Mai in Leipzig das zweitätige Symposium der Historischen Kommission der ARD zu Ende gegangen. „Vielfalt und Qualität sind die DNA des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“, sagte die ARD-Vorsitzende und MDR-Intendantin Karola Wille. „Die Herausforderung liegt darin, wie wir in der digitalen Welt die Teilöffentlichkeiten zusammführen und den gesellschaftlichen Austausch von Meinungen organisieren. Deshalb brauchen wir auch im Netz eigene, publizistisch starke Plattformen, die vernetzen und Partizipation und eine lebendige Öffentlichkeit ermöglichen.“ Dies seien die „Grundfragen unserer Gesellschaft und der gesellschaftlichen Verständigung“, so Wille: „Es geht um die Frage, wie in Zukunft Demokratie in unserem Land funktioniert.“

Auf Einladung der Historischen Kommission hatte ein hochkarätig besetztes Podium unter dem Titel „Wem gehört der Rundfunk“ über politischen Einfluss, gesellschaftliche Partizipation und die Kontrolle durch die Gremien diskutiert.

Der Intendant des Saarländischen Rundfunks, Thomas Kleist, forderte angesichts dieser besonderen gesellschaftlichen Verantwortung von der Politik, „deutlicher als bisher eine Lanze für das öffentlich-rechtliche System zu brechen – denn wer sonst hält die auseinander driftende Gesellschaft zusammen?“ Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow bezeichnete sich als „großen Verfechter“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Dieser müsse eine Antwort auf und „eine Alternative zu den Algorithmen von Konzernen wie Google und Facebook bieten. Allerdings falle es vielen Landtagsabgeordneten zunehmend „schwer, die Hand dafür hochzuheben“. ARD, ZDF und Deutschlandradio müssten sich stärker um ihre Akzeptanz in der Bevölkerung bemühen.

Hierbei komme den Gremien der Anstalten eine entscheidende Bedeutung zu, so der Leiters des Hans-Bredow-Instituts, Wolfgang Schulz. „Die Gremien sind hier stark gefordert“, daher sollten sie in ihrer Arbeit mehr Unterstützung und Qualifizierung erfahren, so Schulz.

Die Vorsitzende des Verwaltungsrats des Bayerischen Rundfunks, Barbara Stamm, regte die Bildung eines Sachverständigenbeirats für die ARD-Gremienvertreter und langfristigere Planungszeiträume an. In Zeiten des gesellschaftlichen Wandels, der die Anstalten vor große Herausforderungen stelle, brauche es eher einen 10-Jahres-Zeitraum. Stamm wünschte sich, die Arbeitsbedingungen der Gremienvertreter so zu gestalten, „dass man nachts ruhig schlafen kann, weil man seine verantwortungsvolle Aufgabe mit der nötigen Sorgfalt und dem nötigen Sachverstand versehen kann“.

Einigkeit bestand bei allen Diskutanten der von Nathalie Wappler, Vorsitzende der ARD-Hörfunkkommission und MDR-Programmdirektion Halle moderierten Runde, dass der öffentlich rechtliche Rundfunk zuvörderst durch seine Angebote überzeugen müsse: „Er muss das Qualitätsvorbild in einer modernen Mediengesellschaft sein“, so Wolfgang Schulz“, an dem sich alle anderen Angebote messen lassen müssen“.

Original-Content von: ARD Radio & TV, übermittelt durch news aktuell

Bettina Wulff fordert mehr Ökumene

Reformations-Botschafterin bei Bibel TV „Das Gespräch“ am Montag, 8. Mai 2017, um 22.00 Uhr

Hamburg (ots) – Bettina Wulff, Reformations-Botschafterin im Jubiläumsjahr 2017, fordert mehr Ökumene: „Die Kirchen müssen mehr aufeinander zugehen“, so die 43jährige PR-Beraterin bei Bibel TV. In der Sendung „Das Gespräch“, am 8.5. um 22.00 Uhr bei Bibel TV, äußert die Ehefrau des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff die Hoffnung, „dass das Luther-Jubiläum die ökumenische Diskussion belebt“. Die Unterschiede beider christlichen Kirchen seien für sie und ihre Familie im Alltag „spürbar“. Schwierig sei es, dass ihr Mann als geschiedener Katholik, mit dem sie eine „ökumenische Ehe“ führe, beim Besuch der katholischen Messe nicht am Abendmahl teilnehmen könne. „Das sind Dinge, die uns beide schon stören“, so Wulff. Sie und ihr Mann wollten „mehr die Dinge sehen und feiern, die uns im Glauben verbinden, als immer an das erinnert zu werden, was uns auseinander bringt“.

Reformations-Botschafterin Bettina Wulff bei Bibel TV „Das Gespräch“ / Quelle: obs/Bibel TV

An Luther fasziniere sie vor allem sein „Mut sich für seine Überzeugungen einzusetzen“ Luther würde auch als „der erste Mutbürger“ bezeichnet, das treffe es aus ihrer Sicht. Trotz Repressalien bei einer Haltung zu bleiben, das bewundere sie.

Die heutige Kirche müsse sich verändern: „Verbesserungspotential gibt es auf jeden Fall“, so Wulff. Sie wünsche sich, dass sich vor allem für junge Menschen „die Tore zum evangelischen Glauben“ öffnen lassen. „Die Institution Kirche in Orten und Städten ist oft zu sehr mit sich selbst beschäftigt“, kritisiert die Reformationsbotschafterin. „Das sind teilweise sehr geschlossene Gemeinschaften und Kreise. Das sind Kirchenvorstände, die das schon 20, 30 Jahre machen, wo man merkt, das hat so eine Eigendynamik“. Auch wünsche sie sich „Veränderungen der Gestaltung der Gottesdienste.“ Es gebe großartige Alternativen, „aber da ist noch Handlungsbedarf“, so Wulff.

Über Bibel TV: Der christlich ausgerichtete Free-TV-Sender Bibel TV strahlt ein 24-stündiges Vollprogramm aus, das das gesamte Spektrum journalistischer und unterhaltender Sendeformate abbildet. Zu empfangen ist Bibel TV europaweit via ASTRA (SD, HD); in Deutschland, Österreich und der Schweiz über das digitale Kabel und IPTV, via Livestream im Web sowie in Deutschland in einigen Regionen über DVB-T. Die gemeinnützige GmbH hat 16 Gesellschafter, die katholische und evangelische Kirche in Deutschland halten je 12,75% der Anteile. www.bibeltv.de

Original-Content von: Bibel TV, übermittelt durch news aktuell

Neue Serie auf EWTN: „Die Päpste und der Islam“ mit Vatikan-Experte Ulrich Nersinger

Folge 5 ab kommenden Dienstag, 25. April 2017, zum Thema Ägypten als Wiege des christlich-islamischen Dialogs    
 
Vatikan-Experte Ulrich Nersinger im Gespräch mit EWTN-Chefredakteurin Christina Blumrath
KÖLN (EWTN.TV). Papst Franziskus wird am 28. und 29. April Ägypten besuchen. Der katholische TV-Sender EWTN begleitet seine Reise thematisch in der kommenden Woche ab dem 24. April: In Folge 5 der neuen Serie „Die Päpste und der Islam“ spricht Vatikan-Experte Ulrich Nersinger über die Bedeutung Ägyptens als Wiege des christlich-islamischen Dialogs. 
 
Nach der Hilfsaktion des ägyptischen Herrschers Muhamad Ali zum Wiederaufbau der durch einen Brand 1823 stark beschädigten römischen Basilika ‚Sankt Paul vor den Mauern‘ entwickelten sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts gute Beziehungen zwischen dem Kirchenstaat und Ägypten, später auch zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Osmanischen Reich. 
 
Wie daraus ein Anknüpfungspunkt für die Erneuerung des christlich-islamischen Dialogs heute werden kann, zeigt Ulrich Nersinger in Folge 5 in der kommenden Woche auf. Die genauen Sendezeiten sind: Dienstag, 25.04.: 22.00 Uhr; Mittwoch, 26.04.: 4.00 Uhr; Donnerstag, 27.04.: 7.30 Uhr; Freitag, 28.04.: 21 Uhr; Samstag, 29.04.: 10.00 Uhr. Die Reihe „Die Päpste und der Islam“ läuft seit dem 27. März im Programm von EWTN an den genannten Wochentagen zu diesen Zeiten.

Bibel TV ab 29. März über neuen Antennen-Standard DVB-T2 HD zu empfangen

Bibel TV ab 29. März über DVB-T2 HD zu empfangen

Hamburg (ots) – Ab 29. März diesen Jahres strahlt Bibel TV sein Programm bundesweit auch über den neuen terrestrischen Empfangs-Standard DVB-T2 in HD-Qualität aus. Start ist in den Ballungsräumen. Der ökumenische Sender bleibt mit seinem christlich ausgerichteten Programmangebot weiterhin kostenlos.

DVB-T2 HD löst das bisherige Antennenfernsehen DVB-T ab und ist dessen technische Weiterentwicklung. Wesentliche Neuerungen sind dabei der Standard für die terrestrische Übertragung (DVB-T2 statt DVB-T) und die Bildcodierung (HEVC statt MPEG2).

Zunächst werden die Ballungsgebiete von dem neuen terrestrischen Digital-Standard profitieren, bis Sommer 2019 soll dessen bundesweiter Ausbau abgeschlossen sein.

Bibel TV wird mit Aufschaltung des neuen Verbreitungsstandards gemeinsam mit insgesamt 40 weiteren öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern über DVB-T2 ausschließlich in HD-Qualität zu empfangen sein. Die dafür erforderlichen Empfangsgeräte, wie geeignete Fernseher oder Set-Top-Boxen für ältere TV-Geräte, sind im Handel mit einem grünen DVB-T2 HD Logo gekennzeichnet.

Wie die öffentlich-rechtlichen Sender ist Bibel TV auch nach der Umstellung auf DVB-T2 HD frei empfangbar. Ein individueller Empfangscheck kann online unter https://www.freenet.tv/empfangscheck abgerufen werden.

Über Bibel TV: Der christlich ausgerichtete Free-TV-Sender Bibel TV strahlt ein 24-stündiges Vollprogramm aus, das das gesamte Spektrum journalistischer und unterhaltender Sendeformate abbildet. Zu empfangen ist Bibel TV europaweit via ASTRA (SD, HD); in Deutschland, Österreich und der Schweiz über das digitale Kabel und IPTV, als Livestream im Web sowie in Deutschland über den neuen Antennenstandard DVB-T2 HD. Die gemeinnützige GmbH hat 16 Gesellschafter, die katholische und evangelische Kirche in Deutschland halten je 12,75% der Anteile.

www.bibeltv.de